Wohnen

Die erste Wohnung

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Die erste Wohnung ist für Studenten sehr aufregend, doch eine perfekte Wohnung zu finden, bedeutet auch viel Stress.

Endlich sein eigenes Leben beginnen, seine Freiheit genießen, einfach sein eigener Herr sein - all das geht als Student endlich los! Viele träumen bereits seit der Pubertät von einer eigenen Wohnung, anderen fällt der Abschied vom Hotel-Mama etwas schwerer, doch wer einmal seine eigene Wohnung gehabt hat, will dieses Gefühl der Selbstbestimmtheit und Freiheit nie wieder missen.

Budget für die erste Wohnung
Gerade als blutiger Anfänger kann man sich noch nicht jeden Wohnungstraum erfüllen und muss in der Regel klein anfangen. Um festzustellen, wie viel Geld Sie für die Wohnung einschließlich Nebenkosten (Warmmiete) zu Verfügung haben, sollten Sie ihr monatliches Budget überprüfen:

Einnahmen:
  • Ausbildungsgehalt?
  • Bafög?
  • Jobben?
  • Monatlicher Zuschuss durch die Eltern?
Ausgaben:
  • Lebensunterhalt (Lebensmittel, Kosmetik, Putzartikel)
  • Studiengebühren
  • Semesterbeitrag
  • Lernmittelkosten
  • Karte für öffentliche Verkehrsmittel
  • Versicherungen
  • Gebühren für Handy, Festnetz und Telefon
  • GEZ
  • Sonstiges (Disko, Essen, Kino, Kleidung, Fitness-Center, Geschenke, Urlaub,...)
Berechnen Sie die Ausgaben gut und gehen Sie lieber davon aus, dass Sie mehr verbrauchen, als zu wenig.
Nun werden die Ausgaben von den Einnahmen abgezogen und Sie erhalten das, was für eine Warmmiete in Frage kommt. In Großstädten werden oft nur Kaltmieten angegeben. In einer mittelgroßen Wohnung, in der Sie allein leben, müssen Sie mit etwa 75 Euro für Strom und 25 Euro für Wasser rechnen, dann haben Sie die Warmmiete.

Die Wohnungssuche
Die Suche nach einer geeigneten Wohnung gestaltet sich in der Regel schwieriger, als vermutet. Gerade in kleineren Universitätsstädten herrscht in der Regel Wohnungsknappheit, selbst teurere Wohnungen sind nicht zu haben. Selbst in Städten mit reichlich Auswahl besichtigt im Durchschnitt jeder Bürger etwa 20 Wohnungen, bis er die Richtige gefunden hat. Zu klein, zu teuer, zu dunkel, zu abgelegen, zu laut oder zu verwohnt, alles ist möglich und widerfährt so gut wie Jedem.
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Aus diesem Grund sollte so früh wie möglich mit der Wohnungssuche begonnen werden, um noch rechtzeitig eine passende Unterkunft zu finden. Die schönsten und billigsten Wohnungen bieten zumeist Wohnungs- oder Baugenossenschaften an. Doch dieses Angebot ist nicht umsonst. So muss jeder Mietwillige in die Genossenschaft eintreten und sich Anteile erkaufen. Diese werden dann von der Genossenschaft für weitere Bau- oder Renovierungsprojekte genutzt. Bei einer Kündigung des Mietvertrages erhält jeder Mieter den Anteil jedoch zurück und je nachdem, wie gut die Genossenschaft gewirtschaftet hat, kommen Zinsen hinzu. Diese Anteile sind jedoch nicht billig und somit nicht für jeden erschwinglich, doch die Investition lohnt sich in der Regel.

Grundausstattung – Einmal Klopapier bitte
Natürlich muss nicht immer gleich ein kompletter Haushalt besorgt werden, jedoch gibt es einige Dinge, die zu einer lebensnotwendigen Grundausstattung gehören, wobei Herd und Spüle in der Regel vorhanden sind. Freuen können sich auch diejenigen, die über eine Einbauküche verfügen.
Das wichtigste ist natürlich ein Schlafplatz. Wer denkt, eine Matratze reicht, der irrt. Zum einen ist es nicht sehr bequem auf dem Boden schlafen zu müssen, zum anderen bilden sich bereits nach wenigen Wochen erste Schimmelkolonien. Eine Investition in ein richtiges Bett zahlt sich also aus. Nun muss an die zweite Lebensgrundlage gedacht werden: das Essen. Hierzu werden Besteck, Teller, Töpfe und Gläser benötigt.
Nachdem nun gut geschlafen und gegessen wurde, muss jeder auch einmal das Bad aufsuchen. Die Grundausstattung sieht eine Zahn- und Klobürste sowie Handtücher, Zahnpasta, Shampoo, Klopapier und Reinigungsmittel vor.

Nun sind Sie ausgerüstet, um endlich Ihr eigenes Leben zu starten und Ihre erste Wohnung fernab von den Eltern zu genießen.
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