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Ökologisches Wohnen: gesund und umweltbewusst

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Ökologisches Wohnen heißt nicht nur, den Müll zu trennen und Energiesparlampen zu verwenden. Als Einzelner kann man viel mehr tun.

Insbesondere Bauherren können schon bei der Planung ihres Hauses viel richtig machen, in dem sie versuchen, möglichst keine Produkte zu benutzen, die mit Schadstoffen belastet sind. So schützt man sich und seine Familie vor möglichen Allergien oder gar fatalen Erkrankungen. Auch kann man über Solarkollektoren auf dem Dach nachdenken, die bis ungefähr die Hälfte des jährlichen Wärmebedarfs decken können. Zwar erscheint die Anschaffung zuerst einmal etwas teurer, dafür spart sie bereits nach einigen Jahren bares Geld. Sehr wichtig ist eine gute Dämmung des Hauses, um Energie zu sparen. Dazu gehört neben des Dachs auch unbedingt eine ausreichende Dämmung der Fenster und Türen.

Ökologisches wohnen heißt Energie sparen
Wer in einer Mietwohnung oder in einem gemieteten Haus wohnt, kann jedoch auch einiges tun, um ökologischer zu wohnen. Energie kann man quasi überall sparen. Neben eingespartem Geld hat man auch noch etwas für die Umwelt getan. Jeder kann sich in Deutschland seinen Stromanbieter frei wählen. Für Ökobewusste bietet sich deswegen unbedingt ein Ökostromanbieter an. Oft sind diese nicht bedeutend teurer als die konventionellen Anbieter.
Mit wenig Aufwand unterstützt man so den Ausbau erneuerbarer Energien. Aber auch praktische Einspartipps für den Haushalt, die leicht zu beherzigen sind, gibt es zuhauf: Elektrogeräte sollte man, statt sie im Stand-by-Modus zu lassen, lieber komplett ausschalten. So können sie keinen unnötigen Strom ziehen. Kauft man sich neue elektronische Geräte, sollte man unbedingt auf eine sehr gute Energieeffizienzklasse der Geräte achten. Aber Vorsicht: Wer denkt, Energieklasse A wäre die beste, liegt falsch. Mittlerweile gibt es schon Geräte mit der Energieeffizienzklasse A++.

Gut für die Gesundheit
Wer ökologisch wohnt, ist kein weltfremder Biofanatiker. Er denkt nur an die Umwelt und an seine Gesundheit. Wer in einem mit Schimmel belasteten Haus wohnt oder gar Asbest in den Wänden hat, sollte sich schnellstmöglich nach einer neuen Wohnung umsehen. Asbest kann sehr gefährlich sein und erhöht das Risiko an Krebs zu erkranken.
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Aber auch Schimmel ist nicht ungefährlich und kann Allergien und sogar Asthma auslösen. Auch das Immunsystem wird durch Schimmel geschwächt. Wer Schimmelbildung in den eigenen vier Wänden vermeiden will, muss regelmäßig und sinnvoll lüften. Das spart gleichzeitig viel Energie.

Alltagsgewohnheiten umstellen
Die kleinen Dinge machen den großen Unterschied. Wer viel Wasser sparen will, sollte in seiner Toilette eine Spülstopptaste einbauen und einen Duschkopf mit Niederdruck installieren. Statt mit der Hand zu spülen, spart man durch einen richtig eingesetzten Geschirrspüler, viel Wasser. Auch kann man durch einige Tricks energiesparend kochen. Ein Wasserkocher verbraucht weniger Strom als ein Topf auf dem Herd. Wer einen Topf benutzt, sollte nie den Deckel vergessen. Kochplatten kann man rechtzeitig abschalten, um die Nachwärme zu nutzen. Den Kühlschrank regelmäßig abzutauen, spart viel Strom. Fahren Sie für ein paar Wochen in den Urlaub? Dann schalten Sie Ihren Kühlschrank komplett ab. Lassen Sie aber unbedingt die Tür offen, da der Kühlschrank sonst schimmelt.
Tipps für ökologisches Wohnen gibt es viele. Halten Sie Augen und Ohren offen und hören Sie auf Ihren gesunden Menschenverstand – der Umwelt und ihrem Geldbeutel zuliebe.
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