Silikatfarbe ist natürlich, gut für die Raumgesundheit und unverwüstlich. Nur auf Gipswänden sollte man die Farbe keinesfalls auftragen.
Perfekter Antrich für Mauern – niemals auf Gipswänden
Silikatfarbe ist hart, komplett wasserfest und bildet eine chemische Verbindung mit dem Mauerwerk. Ist sie aufgetragen, ist sie daher nahezu unverwüstlich. Das liegt am mineralischen Bindemittel „Wasserglas“, das beispielsweise auch beim Denkmalschutz verwendet wird.
Allerdings sollte man die Farbe nur auf Kalkmörtel oder zementhaltigem Mörtel verwenden. Auf Gips sollte man dagegen nie Silikatfarben auftragen: Durch eine chemische Wechselwirkung platzt die Farbe dann von der Wand ab. Deshalb darf man eine Mörtelwand vor dem Anstrich mit Silikatfarbe auf keinen Fall mit Gips ausbessern.
Reguliert die Feuchtigkeit
Mit Silikatfarbe bestrichene Wände lassen Wasserdampf perfekt durch, so kann im Mauerwerk keine Staunässe entstehen.
Keine Mogelpackung kaufen
Zwar ist der Silikatanstrich im Grunde natürlich – doch gibt es auch Hersteller, die künstliche Stoffe, wie Kunstharze oder künstliche Bindemittel, in die Silikatfarbe mischen. Deswegen sollte man beim Kauf immer auf eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe achten.
Silikatdispersionsfarben kann man zwar auch auf Gips auftragen, aber dafür ist die Farbe dann ebenso belastet wie eine Durchschnittsdispersionsfarbe.
So tragen Sie die Farbe auf
Achtung: Silikatfarbe hält nicht auf Dispersionsfarben. Eventuell müssen Sie also ersteinmal die vorherige Farbe entfernen.
Um Ihre Haut beim Anstrich zu schützen, müssen Sie Handschuhe tragen – die Farben sind nämlich stark ätzend.
Die angebrochene Dose muss sorgfältig verschlossen werden. Pinsel können bei Arbeitspausen in Alu- oder Plastikfolie gewickelt werden, so kann die Farbe nicht eintrocknen.


