Unter Dispersionsfarbe versteht man verschiedene Lacke und Lasuren, farbig oder farblos – alle gehören sie in die Gruppe der Dispersionsfarben.
Verschiedene Einsatzgebiete
Sie können sowohl farbig als auch farblos sein. Es gibt sie als Lacke und Lasuren, für die verschiedensten Untergründe und für drinnen und draußen. Meist werden Dispersionsfarben als weiße Farbe verkauft, die man durch den Zusatz von Abtönfarben, also sehr intensiven Farben, verändern kann.
Kaum schimmelanfällig
Für den Außenbereich gibt es spezielle Dispersionsfarben, die fungizide Stoffe, einen sehr hohen Bindemittelanteil oder einen speziellen Filmbildner für erhöhte Belastungen enthalten.
Synthetisch oder natürlich?
Bei der Wahl der richtigen Dispersionsfarbe kann man sich zwischen synthetischen und natürlichen Produkten entscheiden. Ein natürliches Bindemittel ist beispielsweise Leinöl, ein künstliches Acrylat. Generell gilt: Je mehr Bindemittel in der Farbe enthalten sind, desto hochwertiger und dementsprechend langlebiger ist die Farbe.
Bei Naturfarben wird allerdings nicht nur auf synthetische Bindemittel verzichtet, sondern auch auf Konservierungsstoffe und Farbstoffe. Das ist sehr umweltfreundlich, trotzdem können Glykolether oder Terpen-3-Caren in Naturfarben enthalten sein, die Allergien auslösen kann. Besonders emissionsarme Wandfarben werden mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.
Darauf sollten Sie beim Streichen achten
Generell ist das Streichen mit einer Dispersionsfarbe ungefährlich. Trotzdem sollte man regelmäßig lüften, jeglichen Kontakt mit der Haut vermeiden und im Fall der Fälle die betroffene Stelle sorgfältig reinigen. Wird die Farbe mit einer Sprühtechnik aufgetragen, sollte man unbedingt eine Maske tragen.
Pinsel sollte man nach der Benutzung sofort mit klarem Wasser reinigen, ein wenig Spülmittel hilft bei hartnäckigen Verschmutzungen. Ist der Pinsel bereits angetrocknet, hilft nur eine Nitroverdünnung.


