Mithilfe einiger weniger Maßnahmen können im Haushalt viele Liter Wasser täglich eingespart werden. Das hilft nicht nur der Umwelt.
Anders sieht es bei Einwohnern von Industrieländern aus, die eine ganz andere Einstellung zum lebensspendenden Elexier haben.
Die Welt wie wir sie kennen, verändert sich zunehmend. Der Klimawandel hält Einzug. Ausgetrocknete Flüsse und Wüstenbildungen sind jedoch nicht nur die Folge der Erwärmung der Erde, sondern auch die der hemmungslosen Verschwendung von Wasser durch Industrie, Landwirtschaft und vor allem durch Privatpersonen. Selbst in einigen Industrieländern ist bereits von Wasserknappheit die Rede.
Die Bevölkerungszahl explodiert, Länder trocknen aus, Wüstenlandschaften entstehen. Die Wasservorräte der Erde wachsen nicht, im Gegenteil.
Doch spielt nicht nur der Umweltschutz und die Nachhaltigkeit eine große Rolle, sondern auch das Sparen von Geld. Wasser ist längst keine billige Angelegenheit mehr. Jeder Deutsche verbraucht pro Tag etwa 127 bis 190 Liter kostbares Trinkwasser, dass dann einfach im Abfluss verschwindet. Dabei werden lediglich zwei Prozent von dem Wasser zum Trinken und Kochen genutzt. Ganze 70 Prozent werden durch Duschen, Baden, die Toilettenspülung und die Waschmaschine verschwendet.
So sparen Sie
Wenn Sie einige Tipps beachten, können Sie bares Geld sparen und auch die Umwelt schützen. Als erstes müssen unbedingt die Gewohnheiten geändert werden. So sollte wenig gebadet und mehr geduscht werden, denn ein Vollbad verbraucht etwa 160 Liter, ein Duschvorgang jedoch nur 30 bis 50 Liter. Stellen Sie den Wasserhahn beim Zähneputzen, Händewaschen und Duschen regelmäßig aus. Waschen Sie nur, wenn die Ladung voll ist.
Investitionen zum Sparen
Wenn Sie richtig investieren, können sie bis zu 50 Prozent des Wasserverbrauches einsparen.
Wer etwa 10 Minuten durchduscht, ohne den Wasserhahn abzustellen, verbraucht damit mehr als ein Durchschnittsdeutscher pro Tag (150 bis 170 Liter). Mit einem entsprechenden Sparduschkopf hingegen strömen nur noch 90 bis 100 Liter durch die Brause.
Wichtig sind vor allem Spülkästen mit einer Stoppfunktion, denn unter den großen Wasserverbrauchern ist an oberster Stelle die Toilettenspülung zu finden. Mit einer Stopptaste können bis zu 5 Liter pro Spülung gespart werden.
Ein neuer Wasserhahnaufsatz mit Durchflussbegrenzer kann somit beim Duschen, Händewaschen bis zu 50 Prozent des Wassers einsparen, da die Düse konstant eine bestimmte Menge von Wasser abgibt, egal welcher Leistungsdruck eingestellt ist. Zudem kann dadurch bei warmen Wasser auch Energie gespart werden, denn je weniger Wasser fließt, desto weniger muss erhitzt werden.


