Wohnen

Strom sparen

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Jeder kann im täglichen Leben Strom sparen. Bereits das vollständige Ausschalten aller technischen Geräte spart Unmengen Energie.

Strom sparen, ist nicht nur gut für das Portemonnaie sondern auch für die Umwelt. In Deutschland sind derzeit 17 Atomkraftwerke ans Netz angeschlossen. Würde jeder Deutsche den Netzstecker ziehen, statt auf Standby zu stellen, könnten zwei Atomkraftwerke eingespart werden. Dieses Beispiel verdeutlicht, wie simpal Stromsparen sein kann. Kleine Dinge bewirken manchmal Großes.

Grundsätzlich gilt: Prüfen Sie, ob ihr Stromanbieter der billigste ist. Ein Wechsel kann sich lohnen, denn oftmals sind bis zu 200 Euro jährlich einsparbar.

Licht
Das Beleuchten einer Wohnung ist kann genauso teuer sein, wie das Kochen und Backen. Dabei spielen Energieleistung und Nutzungszeit eine große Rolle.Mit den richtigen Tipps können Sie Ihren Stromverbrauch bei der Beleuchtung um 80 Prozent senken. Vor allem ist es wichtig, dass Sie das Tageslicht so gut es geht ausnutzen. Verdunkeln Sie die Zimmer nicht unnötig mit Rollos oder schweren Vorhängen. Stellen Sie den Arbeitstisch in direkter Nähe des Fensters. Dies spart nicht nur Strom, sondern ist auch viel gesünder für die Augen.
Zudem verstärken helle Wände, am besten in Weiß und lichtreflektierende Lampenschirme das Licht.

Die richtige Lampe
Die meiste Energie geht jedoch bei dem Gebrauch der falschen Lampe verloren.
Energiesparlampen sind die derzeit effizientesten Leuchtmittel. Sie „leben“ acht Mal länger als herkömmliche Glühlampen, zudem ist ihre Lichtausbeute fünf mal höher.
An zweiter Stelle stehen Leuchtstofflampen, die 9.000 Betriebsstunden länger brennen, als Glühbirnen. Im Gegensatz zu Energiesparlampen, die eine Lichtausbeute von etwa 60 Lumen pro Watt erzielen, erreichen Leuchtstofflampen eine Lichtausbeute von 100 Lumen pro Watt ( Glühlampen liegen bei 12 Lumen pro Watt).
Halogenlampen sind im Prinzip nichts anderes als verbesserte Glühlampen, die etwas länger brennen und nur 50 Prozent mehr Energieausbeute vorweisen können. Um mit diesen Leuchtmitteln Energie zu sparen ist es wichtig Halogenlampen zu kaufen, die eine Infrarot-Beschichtung besitzen. Durch diese Beschichtung wird zwar sichtbares Licht hinaus gestrahlt, Infrarotlicht, also Wärme jedoch zurückreflektiert.
Wohnen
Dadurch bleibt die Lampe auf Betriebstemperatur und verbraucht 30 bis 40 Prozent weniger Strom, als ohne Beschichtung.
Die Beleuchtung der Zukunft heißt LED, ein Halbleiter-Kristall, der durch Strom zum Leuchten angeregt wird. Zwar werden LEDs in der Regel in der Industrie verwendet und nicht in Privathaushalten, jedoch werden diese ständig weiterentwickelt. Die heutigen LEDs erzielen 40 Lumen Pro Watt und reichen schon fast an Energiesparlampen heran. Wenn die Kosten einer LED gesenkt werden können und die Effektivität noch deutlich gesteigert wird, kann diese Lampentechnologie bald die Energiesparlampe ablösen und die Zukunft bestimmen.

Unterhaltungsmedien
Bei Unterhaltungselektroniken ist es vor allem wichtig, die Geräte immer auszuschalten und nie im Stand-by-Modus zu lassen.

Haushalt
Die optimale Temperatur eines Kühlschrnakes beträgt 7 Grad Celcius. Die Temperatur des Gefrierfaches sollte bei -18 Grad Celcius liegen. Zudem sollten Sie darauf achten, Ihren Kühlschrank und die Gefriertruhe regelmäßig abzutauen, da eine Eisschicht zu einem enormen Stromverbrauch führt.

Bei Waschmaschinen sollten Sie, soweit möglich, auf den Kochwaschgang verzichten, da dies Unmengen an Strom kostet. Mit den heutigen Waschmitteln ist auch ein Waschgang bei 30 Grad möglich und die Wäsche trotzdem sauber. Wer regelmäßig bei 30 statt 60 Grad wäscht, spart 2/3 des Stromverbrauches. Auch sollte die Maschine immer voll beladen werden.

Um beim Kochen bares Geld zu sparen, sollten Sie Wert auf gute Töpfe legen, denn nur diese erwärmen sich schnell und geben möglichst wenig Energie nach außen ab. Weiterhin sollten Sie darauf achten, kleine Töpfe auf kleine Kochfelder zu stellen.
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