Mit einer Fußreflexzonenmassage kann man körperliche Beschwerden lindern.
Aufteilung der Reflexzonen
Die Füße werden als direkte Spiegelung des Körpers gesehen, das heißt, der rechte Fuß entspricht auch der rechten Körperhälfte. Der linke entspricht demnach auch der linken Körperhälfte. Die Zonen der paarig vorhandenen Organe, wie zum Beispiel die Lunge oder die Nieren, finden sich auf beiden Füßen wieder.
Der Körper ist aufgeteilt in zehn vertikale und drei horizontale Zonen. So spiegelt sich der Kopf in den Zehen, die Körpermitte auch in der Mitte des Fußes und der untere Teil des Rumpfes in den Fersen.
Fußmassage bei gesundheitlichen Beschwerden
Angewendet wird die Fußreflexzonenmassage häufig bei Verdauungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen oder Verspannungen. Ebenfalls sinnvoll ist die Massage-Behandlung bei kleineren Beschwerden wie etwa Kopf- und Gliederschmerzen, Menstruationsschmerzen und Erkältungen. Der Masseur kann schon vor der Therapie bestimmen, welche Organe eventuell betroffen sind und wo die Ursachen für die Beschwerden liegen. Anhand von Hautbild und Verhärtungen in der Fußmuskulatur erkennt er die möglichen Problemstellen. Auch Kreislaufprobleme, rheumatische Erkrankungen sowie Gelenkschmerzen lassen sich mit dieser Massage behandeln.
Nach der Behandlung sollte eine Ruhepause von etwa zehn bis zwanzig Minuten eingehalten werden, um die Massage noch länger wirken zu lassen. Nebenwirkungen treten bei einer Behandlung wie der Fußreflexzonenmassage grundsätzlich nicht auf. Allerdings kann es anfangs zu Erstverschlimmerungen der Beschwerden kommen, die Teil der Heilung sind und nach weiteren Behandlungen wieder verschwinden. Bei bestimmten Erkrankungen darf die Behandlung allerdings nicht durchgeführt werden, daher sollte vorher ein Arzt konsultiert werden, um mögliche Verschlimmerungen und Folgeschäden zu vermeiden. Zu diesen Erkrankungen, bei denen äußerste Vorsicht geboten ist, gehören unter anderem akute Entzündungen im Venen- und Lymphsystem, infektiöse Erkrankungen und Fieber. Zudem sollte die Behandlung nicht in einer Schwangerschaft durchgeführt werden, als auch bei operativ zu behandelnden Erkrankungen oder Herzschrittmachern.


