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Fasten-Vorbereitung: Sich geistig und körperlich einstellen

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Vor der Fastenkur kommt die Fasten-Vorbereitung, denn diese Zeit ist anstrengend und belastend.

Wer nach einem Blick auf die Waage beschließt, von jetzt auf gleich einfach nichts mehr zu essen, und dies als Fasten bezeichnet, hat das Prinzip einer Fastenkur nicht verstanden. Denn es geht eben nicht darum, schnell viel Gewicht zu verlieren, sondern seinen Körper sowohl äußerlich als auch innerlich zu reinigen. Zudem kann so eine Hauruck-Aktion sogar zu gesundheitlichen Schäden führen. Bevor Sie sich also dazu entschließen, für viele Tage, feste Lebensmittel wegzulassen, sollten Sie zunächst einige Zeit in die Fasten-Vorbereitung stecken. Informieren Sie sich eingehend und stellen Sie sich auch mental auf diese anstrengende Zeit ein.

Mit dem Arzt sprechen
Zuallererst sollten Sie einen Termin mit Ihrem Hausarzt vereinbaren, um zu klären, ob Sie überhaupt eine Fastenkur selbstständig durchführen sollten. Bestimmte Personengruppen dürfen generell keine Kur machen.
Zu diesen Menschen gehören:
  • Schwangere
  • Stillende
  • Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen
  • Schwer Kranke 
  • Personen, die unter einer Essstörung leiden
  • Sehr alte und sehr dünne Menschen
Wenn bestimmte Vorerkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislaufprobleme, Bluthochdruck oder chronischen Entzündungen des Magens vorliegen, sollte eine Fastenkur nur unter ärztlicher Aufsicht, besser noch in einer speziellen Fastenklinik durchgeführt werden.

Vorbereitet sein: Einkaufsliste
Damit das Fasten nicht in unnötigen Stress ausartet, sollten Sie schon im Vorfeld eine Einkaufsliste anlegen, mit den Dingen, die Sie während dieser Zeit benötigen werden. Hierzu gehört unter anderem:
  • Wärmere Kleidung als üblich
  • Genügend Unterwäsche (höhere Ausscheidungen als normalerweise)
  • Sportzeug, möglichst aus Naturfasern
  • Wärmflasche
  • Hautöl
  • Trockenbürste
  • Ein Einlaufgefäß
Des Weiteren sollten Sie sich überlegen, für welche Form des Fastens Sie sich entscheiden. Dementsprechend müssen Sie die passenden Zutaten im Supermarkt besorgen.
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Kaufen Sie:
  • Stilles Mineralwasser, mindestens 10 Flaschen
  • verschiedene Kräutertees
  • Gemüse und Rezepte für Gemüsebrühe
  • Glaubersalz
  • Obst für den Vorbereitungstag
Sich Freiraum verschaffen
Essentiell ist auch, sich geistig auf die Fastenzeit einzustellen. Um währenddessen genügend Zeit für sich selbst zu haben, sollten Sie Termine und andere mögliche Stressquellen aus dem Weg räumen. Sprechen Sie mit Freunden, Kollegen, dass Sie Freiräume benötigen und sich des Öfteren zurückziehen werden. Im Idealfall bekommen Sie Urlaub, wenn das nicht geht, sollten Sie die Entlastungstage auf das Wochenende legen.
Wer eine Familie versorgen muss, sollte für diese Zeit Gerichte vorkochen und diese einfrieren. So umgehen Sie einerseits die verführerischen Essensgerüche und haben andererseits mehr Zeit für sich selbst.

Henkersmahlzeit vor der Kur?
Auf keinen Fall sollten Sie vor dem Beginn noch einmal alles essen, was Ihnen am besten schmeckt. Lassen Sie die Finger von Süßem, Fettem, Alkohol, Fleisch und Kalorienhaltigem. Stattdessen sollten Sie Ihren Körper auf das Bevorstehende sanft einstimmen: Viel Obst und rohes Gemüse in Kombination mit Suppen und Brühen sind ideal. Auch sollten Sie schon in der Fasten-Vorbereitung beginnen, mehr zu trinken als üblich.
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