Neben Wasserfasten ist Teefasten die strengste Form des Heilfastens. Jegliche Kalorienzufuhr wird unterlassen und alleine Tee wird konsumiert.
Verlauf und Besonderheiten
Das Wesentlichste beim Wasser- oder Teefasten ist die Flüssigkeitsaufnahme von Wasser und Tee. Es sollte mindestens drei Liter sein. Davon circa zwei Liter Mineralwasser und etwa fünf bis sechs Tassen Kräutertee über den Tag verteilt. Man sollte ruhig für Abwechslung sorgen, was die Teesorten angeht. Am wichtigsten für den gesamten Entgiftungsprozess sollte aber die Qualität der Tees sein.
Zur Entschlackung tragen Sorten wie Anis, Salbei, Kümmel, Pfefferminze und Brennnessel bei. Beruhigend wirken Baldrian, Johanniskraut, Lavendel oder Ringelblume.
Es empfiehlt sich auch täglich Kamillentee auf den „Speiseplan“ zu setzen, da dieser den Magen und Darm beruhigt, gegen weichen Stuhl hilft, sowie bei Sodbrennen und anderen Darmentzündungen.
Vorbereitung
Das Teefasten wird wie üblich mit einer Entlastungswoche oder Entlastungstagen vorbereitet. In dieser Zeit sind nur Gemüse, Obst und Kartoffeln erlaubt. So stimmt man den Körper langsam auf die Belastung ein. Außerdem sollte man, je nach Dauer der Kur, Urlaub nehmen und Stress so weit es geht meiden. An die Kur schließt sich das sogenannte Fastenbrechen an.


