Sie fühlen sich vom hektischen Alltag überfordert? Zeit auf die Bremse zu treten und sein Leben ganz sachte zu entschleunigen.
Runter vom Gas!
Ob im Beruf oder in der Freizeit – wir haben verlernt, uns Zeit zu lassen. Immer muss alles schnell gehen. Schnell fühlen wir uns durch dieses Tempo überfordert. Denn wer immer nur hört, um in dieser Welt bestehen zu können, müsse man äußerst belastbar, flexibel und konkurrenzfähig sein, setzt sich selbst unter Druck. Schlagwörter wie Globalisierung und Konkurrenz tun ihr übriges, uns unter Strom zu setzen. Um am Druck nicht zu zerbrechen, hilft nur Innehalten. Nur wer sich über seine Situation klar wird, erreicht eine dauerhafte Veränderung im Umgang mit sich selbst und seiner Umwelt. Machen Sie für sich eine Art innere Bestandsaufnahme, danach wird es Ihnen sicherlich viel leichter fallen, Hast und Stress angemessen zu begegnen.
Zeit ist Luxus
Während noch vor einigen Jahren Stress geradezu als Statussymbol galt, Ist Luxus heute, Zeit zu haben.
Die Slow-Bewegung
Immer mehr Menschen werden sich bewusst, wie sehr man durch das Entschleunigen seine Lebensqualität verbessert. Unbestrittene Vorreiter sind wohl die Pioniere der Slowfood-Bewegung, die sich in Italien gegründet hat – ihr Wappentier ist die Schnecke, schließlich ist die Langsamkeit ihr Credo: Zubereitung und Verzehr des Essens soll langsam und mit Genuss vonstatten gehen, exquisite Zutaten sind ein Muss.
Entschleunigen im Alltag
Auch wenn es am Anfang schwer fällt: Versuchen Sie weniger zu tun, aufmerksam zu leben und sich vollständig auf die Umgebung konzentrieren. Essen, gehen und fahren Sie langsamer. Multitasking ist mit dem Konzept des Entschleunigens nicht zu verbinden, also machen Sie die Sachen nacheinander statt alles gleichzeitig. Schenken Sie sich auch mal Handy- und Computerfreie Tage. Wer sagt denn, dass Sie immer erreichbar sein müssen? Gönnen Sie sich einen Ausstieg auf Zeit und tanken Sie Energie auf.


