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Hohe Küche zu niedrigen Preisen

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AKG, 11.09.2008 12:41:00
Essen ist seit jeher lebensnotwendig für den Menschen und muss nicht zwangsläufig mit Genuss verbunden sein. Die Schrippe auf dem Weg zur Arbeit oder der Joghurt vor dem Kühlschrank hat wenig mit Hochgenuss zu tun. Oftmals findet Nahrungsaufnahme zwischen Tür und Angel statt und hat die Aufgabe, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten sowie das Knurren im Magen zu vertreiben.
 
In Deutschland ist zwar durch sympathische Spitzenköche und begehrte Fernsehköche das Kochen am heimischen Herd wieder en vogue geworden, jedoch nicht in allen Gesellschaftsgruppen. Das neue Interesse an guten Lebensmitteln und deren schonende, schmackhafte Zubereitung wird überwiegend in Haushalten ausgelebt, die bei der Zusammenstellung ihres Speiseplans am wenigsten aufs Geld achten müssen. Dass Selberkochen im Vergleich zu Fertigprodukten in den meisten Fällen preisgünstiger ist, scheinen gerade die Einkommensschwachen zu ignorieren.
 
Selberkochen kann preiswerter sein, muss aber keineswegs. Selbstverständlich können sich wohl die meisten Familien in Deutschland nicht täglich Jakobsmuscheln und gutes Rindfleisch leisten.
Frisches Gemüse und Produkte ohne bedenkliche Zusätze und Geschmacksverstärker ist hingegen für jedermann bezahlbar, wenn man weiß, wie man die Produkte durch Neukombination auch noch am zweiten und dritten Tag zu einer leckeren, vollwertigen Mahlzeit verarbeiten kann.
 
Tipps und Anregungen für die Zubereitung von gesunden, leckeren und auch preisgünstigen Mahlzeiten gibt es zur Genüge. Dieser Umstand hat Deutschlands Spitzenköche – unter ihnen sind Dieter Müller, Johann Lafer, Sarah Wiener, Harald Wohlfahrt und Ralf Zacherl – nicht davon abgehalten, ein neues Buch zu veröffentlichen, in dem viele Rezeptideen für unter fünf Euro veröffentlicht sind. Ein Teil der Einnahmen aus dem Buchverkauf gehen an den Verein „Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.

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