Gesundheit

Greenpeace warnt vor Supermarkt-Kirschen

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FZ, 16.06.2009 10:17:00
Die Gesundheitsorganisation warnt jetzt vor bestimmten Obstsorten der größten deutschen Handelsketten. In einem Test haben besonders Kirschen aus Frankreich und Spanien in Sachen Pestizid-Belastung schlecht abgeschnitten. Greenpeace warnt sogar vor dem Genuss dieser Früchte!

Kirschen aus Spanien und Frankreich gibt es momentan in vielen Supermärkten im Angebot. Wo doch Holland als Herkunftsland früher meist gemieden wurde, stehen nun ehersüdliche Länder im Fokus der Umweltschützer. Greenpeace kaufte zum Test 28 Erdbeer- und 12 Kirschproben bei den sechs führenden deutschen Supermärkten ein und teste diese auf 400 Pestizide. Das Resultat ist erschreckend: Besonders hohe Belastungen seien im Frankfurter Kaiser's, bei Kaufland und Real in Dresden, sowie bei Aldi und Rewe in Hamburg zu finden.

Fünf von 12 Kirschproben aus dem konventionellen Anbau Spaniens und Frankreichs seien sogar so Pestizid-belastet, dass Greenpeace das Prädikat „nicht empfehlenswert“ aussprechen musste. Lediglich drei Kirschproben seien frei von Pestiziden gewesen.
Die Erdbeeren hingegen seien kaum belastet, so Greenpeace.
Bei 14 Prozent der Proben seien keine Pestizide gefunden worden, bei den restlichen 86 Prozent hatte man nur eine geringe Belastung feststellen können.

Greenpeace Chemie-Experte Manfred Krautter warnt vor dem Genuss von Obst und Gemüse mit hoher Pestizid-Belastung. Diese könnten Krebs-auslösend wirken, sowie die Fortpflanzung beeinträchtigen. Gerade bei Früh-Kirschen sollte der Verbraucher vorsichtig sein.
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