Wer einen Früherkennungstest von Gebärmutterhalskrebs machen will, sollte dies in den zwei Wochen nach der Monatsblutung machen. Die Zellen aus dem Muttermund und Gebärmutterhals lassen sich dann am leichtesten beurteilen, erklärt Armin Malter vom Berufsverband der Frauenärzte – Landesverband Saarland in Merzig. Das lässt sich damit erklären, dass das Hormon Östrogen in der ersten Zyklushälfte verstärkt einwirkt. In der zweiten Hälfte dagegen lassen sich die Zellen im Detail wegen der zunehmenden Gelbkörperwirkung schlechter untersuchen. Dadurch ist der sogenannte Pap-Abstrich in dieser Zeit weniger verlässlich, als in den 14 Tagen nach der Periode.
Der Gebärmutterhalskrebs-Test ist schmerzlos und geht schnell vorüber. Die oberflächlichen Zellen werden entnommen und im Labor auf Veränderungen untersucht. Generell dauert es einige Tage, bis ein Ergebnis vorliegt, erklärt Malter, der auch Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft zytologisch tätiger Ärzte Deutschlands in Frankfurt/Main ist. Bei Auffälligkeiten wird ein neuer Abstrich oder eine Untersuchung nötig. Jede Frau sollte sich vorbeugend einmal im Jahr auf Gebärmutterhalskrebs untersuchen lassen, so der Gynäkologe.
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