Gesundheit

Das Pillen 1x1 – Tipps und Tricks

ico_60x60_gesundheit.png
JD, 13.08.2008 11:23:00

Einfach die Tablette aus der Blister-Verpackung lösen und in den Mund werfen? Ganz so einfach gestaltet sich die Medikamenteneinnahme in den meisten Fällen nicht, wie ein großes deutsches Gesundheits- und Lifestylemagazin in seiner neuesten Ausgabe erklärt.
 

Demnach machen viele Menschen Fehler, die sich auf den Pillen-Effekt nachhaltig auswirken können. Auch Nebenwirkungen könnten sich verstärken, wenn einige Grundregeln nicht eingehalten werden. 

  

Besonderes Augenmerk sollte auf die Einnahmezeit gelegt werden. So sollten Medikamente gegen die Gelenkkrankheit Rheuma und manche Blutdruckpräparate vorwiegend abends eingenommen werden. Schmerzmittel hingegen entfalten die besten Wirkungen am Nachmittag und Cortison sollte möglichst frühmorgens geschluckt werden, denn zu dieser Tageszeit treten die wenigsten Nebenwirkungen auf. 

  

Wer nicht ausschließlich auf konservative Behandlungsmethoden vertrauen und auch der Pflanzenapotheke eine Chance geben möchte, muss ebenfalls Umsicht zeigen. Wahlloses Vermischen von Natur und Chemie ist in den meisten Fällen nicht angeraten, so die Autoren.

Johanniskraut, beispielsweise, hauptsächlich bei leichten Depressionen und Angstzuständen eingesetzt, darf unter Umständen nicht gemeinsam mit Gerinnungshemmern eingenommen werden. 

  

Auch auf das „Spülmittel“ sollte Wert gelegt werden. So verlieren Antibiotika der Tetrazykline-Gruppe ihre Wirkung, wenn sie mit Milch heruntergespült oder gemeinsam mit Quark, Joghurt und Co. konsumiert werden. Auch bei Cola und Kaffee sollte zunächst aufmerksam der Beipackzettel studiert werden, denn die Kombination aus Antibiotika und koffeinhaltigen Getränken kann schnell zu Unruhezuständen und Herzrasen führen. 

  

Patienten, die sich unsicher sind, sollten mit ihrem Hausarzt sprechen, anstatt einfach Medikamente zu mixen.

News
ZURÜCK: Zurück