Gesundheit
Ältere Menschen weniger ängstlich
„Angst essen Seele auf“ besagt ein Filmtitel, welcher sich jedoch nicht – wie eigentlich vermutet – für die älteren Semester bewahrheitet. So sind ältere Menschen nicht ängstlicher als junge. Anderslautende Vorurteile lassen sich durch Studien nicht bestätigen, erläutern Psychologen des Zentrums für Altersfragen (DZA) in Berlin.
Im Gegenteil zeigten repräsentative Untersuchungen, dass Symptome von Ängstlichkeit in der älteren Bevölkerung eher weniger ausgeprägt sind als in der jüngeren.
In der Psychologie werden den Autoren zufolge affektive, kognitive und somatische Komponenten der Angst unterschieden. Erstere bezeichnen emotionale Zustände, die mit Angst einhergehen sowie Nervosität. Kognitive Symptome sind Sorgen, die sich auf eine Angst beziehen. Als somatische Symptome werden körperliche Reaktionen wie
feuchte Hände bezeichnet. Bei den somatischen und affektiven Symptomen unterschieden sich ältere und jüngere Menschen laut einer Studie aus dem Jahr 2006 kaum.

