In dem auf der Berlinale uraufgeführten Drama „Die Fremde“ spielt die Deutschtürkin Kekilli eine junge Mutter, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt, und dafür von ihrer Familie umgebracht werden soll. Doch der Film spielt nicht in einem Milieu religiöser Verblendung, verschleierter Frauen und gesellschaftlich isolierter Gastarbeiter, sondern in einer gut integrierten deutsch-türkischen Familie mitten im liberalen Berlin-Kreuzberg...