Alles über Heilpflanzen, ihre Wirkungsweise und ihre Bekömmlichkeit. Wie Sie kleine Beschwerden lindern können, ohne auf Medikamente zurückzgreifen.
Verdauung und Co.
Blaubeeren, auch als Heidelbeeren bekannt, sind nicht nur lecker in Pfannkuchen, als Marmelade oder Kuchen, sie helfen bei akutem Durchfall. Oft stehen die kleinen Stöcke am Wegesrand und so kann man die Beeren einfach pflücken. Auch andere Kräuter können positiven Einfluss auf Verdauungsbeschwerden nehmen. Wussten Sie z. B. dass Basilikumkraut, das aus Indien stammt, bei Blähungen helfen kann. Die Pflanze regt den Appetit an und beschleunigt damit verschiedenste Verdauungsprozesse in ihrem Körper. Seine harntreibende Wirkung ist dabei nicht zu unterschätzen. Also wundern Sie sich nicht, wenn Sie nach einem Tee oder dem Verzehr des Krauts öfters auf die Toilette müssen. Einen ähnlichen Effekt erzielen Sie beim Genuss von Birkenblättern.
Bärlauch – Vorsicht vor dem giftigen Doppelgänger
In den letzten Jahren ist Bärlauch immer beliebter geworden. Die Pflanze, die mit dem Geschmackscharakter von Knoblauch zu vergleichen ist, beim Verzehr aber keine üblen Gerüche hervorruft, wird mittlerweile in vielen Speisen verarbeitet. So gibt es Bärlauchnudeln, Bärlauchbrötchen und viele andere leckere Sachen, in denen Bärlauch als Geschmacksverstärker eingesetzt wird. Auch bei leichten Magen-Darmverstimmungen kann ein Saft aus Bärlauch die Beschwerden lindern. Allerdings sollten Menschen, die mit der Kräuterkunde noch nicht so vertraut sind, ihren Bärlauch lieber auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen kaufen.
Wenn Sie sich eingehender mit der Materie „Heilkräuter und Heilpflanzen“ befassen möchten, besteht die Möglichkeit, ein Seminar zur Pflanzenheilkunde zu besuchen. Viele Heilpraktiker oder gar Klöster bitten diese Schulungen an und geben somit ein Wissen, das über Jahrhunderte stetig vervielfacht und ergänzt wurde, weiter.


