Grüne Weiden und glückliche Tiere, das ist der Traum eines jeden Ökobauern. In den letzten Jahren haben immer mehr Landwirte ihre Höfe von der Massenproduktion auf ökologische Landwirtschaft umgestellt. Dieser Trend findet auch auf dem Markt für Lebensmittel regen Absatz, denn Bioprodukte aus ökologischem Anbau sind nach Fleischskandalen der Vergangenheit gefragter denn je. Der Verbraucher wünscht ein in erster Linie gesundes Lebensmittel, das obendrein geschmacklich eine bessere Qualität aufweißt, als man es von den auf konventionellem Wege hergestellten Lebensmitteln gewohnt ist.
Deswegen schließen sich vor allem immer mehr Kleinbetriebe der ökologischen Landwirtschaft an. Solche Betriebe stellen ihre Erzeugnisse, sei es Fleisch, Gemüse oder Obst nach den Richtlinien der EG-Ökoverordnung her. Dieses dafür ins Leben gerufene Gesetz beinhaltet spezielle Kriterien, an die sich die Landwirte halten müssen. Die Einhaltung der Gesetzesgebung wird von Tierärzten und Lebensmittelchemikern anhand von unangemeldeten Stichproben überprüft.
Die Regeln für den Ökologischen Landanbau sind sehr umfangreich.
Das oberste Ziel des ökologischen Landanbaus ist es, eine für Natur und Tiere verträgliche Produktionsweise zu schaffen und dabei Gewinn bringend zu wirtschaften. Aufgrund des verbesserten Marketings der Bioprodukte, der Einführung des Biosiegels, das diese Lebensmittel unmissverständlich kennzeichnet, und einer besseren Logistik können nun auch Ökobauern Gewinne erzielen.
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