Im Laufe der Jahre veränderte sich nicht nur der Wunsch des Verbrauchers nach mehr Qualität in Fleischprodukten, sondern damit auch die Produktionsweise von tierischen Erzeugnissen aus ökologischem Landanbau. Zwar gehören Legebatterien und Massentierhaltung immer noch zu den gängigen Verfahren, um Eier, Milch und Fleisch zu erzeugen. Doch angesichts der Bilder stressgeplagter Tiere, die sich gegenseitig verletzen, da sie kaum Platz zum Bewegen haben, findet auch von Seiten der Verbraucher ein Umdenken statt. Denn nicht nur Krankheiten wie BSE oder Vogelgrippe haben das Verhältnis des Verbrauchers zu Fleisch sensibilisiert, auch das Bewusstsein den Tieren gegenüber ist gewachsen.
So basiert auch die ökologische Viehwirtschaft auf der Bevorzugung der Nutzrassen, die sich am besten an ihr Umfeld angepasst haben. Dabei stehen Vorzüge wie Widerstandfähigkeit gegen Krankheiten im Vordergrund. Gentechnisch manipulierte Tiere dürfen natürlich nicht zur Herstellung von Ökofleisch verwendet werden.
Selbstverständlich spielt der Tierschutz auch bei der Produktion von Biofleisch eine große Rolle. Die Bestimmungen schreiben Ställe oder Unterkünfte in ausreichender Größe vor.
Doch Verbraucher, die schon einmal in den Genuss von Biofleisch gekommen sind, sagen, dass die Unterschiede auch deutlich zu schmecken seien. Biofleisch ist daher aromatischer, enthält weniger Wasser und ist auch mit Fett durchwachsen, was die Ausbreitung der Aromastoffe deutlich unterstützt. Im Biofleisch findet man auch keine Antibiotikarückstände. Gerade dieser Punkt ist für den Fleischkonsumenten sehr wichtig.
Lesen Sie hierzu mehr zum Thema Gammelfleisch


