Mollige Frauen müssen sich nicht verstecken, ganz im Gegenteil. Mit ein paar Stylingtipps können Vorzüge geschickt in Szene gesetzt werden.
Wann sind Sie mollig?
Wenn Sie nicht in die Kleidergröße 42/44 hineinpassen, sind Sie mollig. Sie haben viel Oberweite, ausladende Hüften und einen Bauch. Ob Sie nun als Folge eines falschen Ernährungsverhaltens zu den Extra-Pfunden gekommen sind oder Sie einfach von Mutter Natur etwas großzügiger beschenkt worden sind, ist eigentlich egal.
Typologie der Fleischeslust
Tine Wittler, Deutschlands dickster Einrichtungs-Profi hat das Problem längst erkannt und gehandelt. Ihre eigene Modelinie ist sehr erfolgreich. Fakt ist: nur wenige Modetrends werden überhaupt in den größeren Größen produziert. Ein Dilemma, denn sollen sich kurvigere Frauen in Sack und Asche kleiden? Wittler rät den „prallen Prinzessinnen“, immer die schmalste Stelle am Körper zu betonen und unterscheidet grundsätzlich zwischen verschiedenen Frauentypen.
- O-Frauen: sind überall rund
- A-Frauen: haben eine eher kleinere Oberweite und haben die Extra Kilos am Unterkörper
- Y-Frauen: Sind oben herum sehr üppig, der Unterkörper ist schmal
- X-Frauen: die Taillenregion ist hier die schmalste Stelle
Stylingtipps: Rock für mollige Frauen tabu?
Dürfen dickere Frauen Minirock tragen? Ja, sie dürfen, sollten es aber nicht. Denn die meisten Frauen mit mehr Fleisch auf den Rippen haben leider stämmigere Beine, die bei zu wenig Stoff äußerst unvorteilhaft in Szene gesetzt werden. Die bessere Wahl sind Röcke, die die Knieregion umspielen. Ein Gehschlitz streckt optisch nochmal ein ganzes Stück. Die Rocklänge ist auch immer abhängig von den Waden und Fesseln. Sind diese eher wuchtig ausgeprägt, sollten Sie bodenlangen Röcken den Vorzug geben. Ideal sind auch lange Jeansröcke und Röcke im Trapezstil. Tabu sind hingegen Faltenröcke, die durch die Masse an Stoff unschön auftragen.


