Mode

Hosenlänge und Hosenweite

ico_60x60_mode.png

Stylingberaterin Susanne Gewe erklärt in Ihrem Artikel, welche Hosenlänge und welche Hosenweite zu welchem Anlass und Typ am Besten passen.

Die neue bunte Sommermode naht, obwohl sich der April noch etwas widerspenstig zeigt. Spätestens jetzt, aber noch rechtzeitig zum wirklichen Saisonstart, sollten wir uns überlegen, welche der vielfältigen neuen und knalligen Farben, Stoffe, aber vor allem Schnitte und Längen sich für unsere Proportionen eignen. Beim Kauf gibt es folgende Details zu beachten:

Taillenhöhe
Nachdem wir nun auch die hüftigsten Hüfthosen überstanden haben, die selbst bei relativ schlanken Menschen entweder eine Bauchrolle erzeugten oder aber beim Bücken z.T. mehr Aussichten als nur den Ansatz des Stringslips zeigten, sind jetzt diejenigen von uns fein heraus, die auf eine höhere Taille setzten. Hüfthosen erzeugen optisch einen längeren Oberkörper und dadurch verhältnismäßig kürzere Beine. Also für Frauen mit relativ kurzen Beinen äußerst ungünstig. Entscheiden wir uns jetzt für die neuen Hosen mit einem besonders hohen Taillenschnitt, dann sollten wir berücksichtigen, dass die Beine zwar endlos wirken, der Oberkörper jedoch sehr gestaucht aussehen kann. Das wirkt besonders unvorteilhaft bei Frauen mit einer stärkeren Oberweite. Die Hose endet hier gewissermaßen direkt unterm Busen.

Hosenlänge
Im Sommer tragen wir gern die kürzeren 3/4- oder 7/8 - Längen, die durchaus Arbeitsplatz- und stadttauglich sein können. Shorts und Bermudas gehören dagegen in den Freizeitbereich. Hier entscheiden vor allem Beinform, Hautbeschaffenheit und Alter darüber, wie viel Bein wir (noch) zeigen können und welche Hosenlänge vorteilhaft ist. Große bzw. lange Frauen sollten berücksichtigen, dass 3/4-Längen eher ungünstig sind, da sie meist nur bis kurz unters Knie reichen. 7/8-Hosen lassen hier mehr Längenspielraum zu. Kleine und vor allem zierliche Frauen können durchaus kniekurze, schlanke Hosenformen tragen; sie erreichen allerdings mit einer länger geschnittenen Hose und höheren Absätzen mehr Präsenz. Insgesamt gilt für den Arbeitsplatz: Weniger Haut zeigt mehr Kompetenz. Trotz hoher Sommertemperaturen sorgen luftige, zarte Naturstoffe auch bei langen Hosen für das richtige Sommerfeeling.
Mode
Hosenweite

Ob wir in langen, weiten Leinenhosen, Röhrenjeans, Leggings, Cargo- oder Caprihosen gut aussehen, ist natürlich zunächst abhängig von unserer Statur. Bei kräftigeren Hüften und Oberschenkeln eignen sich meist gerade geschnittene und etwas weitere Modelle. Schlanke Frauen können sich an enge Stretchhosen wagen, während sich in gemäßigten Cargo-Hosen ein paar Pölsterchen mehr unterbringen lassen. Hier ist es wichtig, dass die Taschen möglichst günstig platziert sind und nicht zusätzlich auftragen, was wiederum bei sehr dünnen Frauen als Vorteil genutzt werden kann.

Grundregel
Insgesamt sollten wir eine einfache Grundregel im Kopf haben:
Lang zu lang – Kurz zu kurz. Das gilt für die Körpergröße im Verhältnis zur Hosen- und Ärmellänge wie auch für Blazer-, Blusen- und Rocklängen. Große Frauen vertragen lange Hosen und Röcke und sehen in kurzen Schnitten häufig aus wie herausgewachsen. Kleine Frauen sollten lieber kürzere Längen wählen, denn deutlich zu lange Hosenbeine und Ärmel wirken verloren und sogar unversorgt.
Mehr zu diesem Thema demnächst hier. Schauen Sie wieder rein!

Für die Inhalte dieses Artikels ist die Verfasserin Susanne Gewe verantwortlich.

WEITERLESEN: ZurückWeiter