Modedesigner: Monatelang Kleider entwerfen, schneidern und schließlich präsentieren. Wer von Beruf Modedesigner werden möchte, sollte Biss mitbringen.
Der Beruf an sich
Im Generellen umfasst der Beruf Modedesigner die Planung und die Gestaltung von Kleidung im weitesten Sinne. Der Modedesigner ist an der Ideenfindung und der Umsetzung, sowie bei der anschließenden Präsentation anwesend und beteiligt. Er muss aktuelle Mode entwerfen und dabei auf die Kosten, die Kunden und die letztendliche Zielgruppe achten.
Der spätere Arbeitsplatz
Arbeitschancen für einen Modedesigner liegen sowohl in der Selbstständigkeit, als auch im Kreativteam eines schon bestehenden Modehauses. Weiterhin bieten sich Chancen für den Designer beispielsweise beim Theater oder beim Film. Hier geht es dann meist um die Gestaltung von Kostümen für das Set. Aber auch in Verlagshäusern, die Modemagazine veröffentlichen, sowie im Einzel- oder Versandhandel ist ein Modedesigner tätig.
Was muss ich können?
Neben einem gesteigerten Wahrnehmungsvermögen, Flexibilität und Entscheidungskraft sind auch noch fachliche Eigenschaften im Beruf des Modedesigners gefragt. Hier kommt es darauf an, ein gutes Farb- und Materialempfinden aufzuweisen, sowie ein empfindliches Auge für Maße und Proportionen zu haben. Da bei dem Entwurf von Kleidung die vorher angefertigten “Sketches” sehr wichtig sind, sollte ein Modedesigner gut zeichnen können. Außerdem muss er verschiedene Handarbeitstechniken können.
Mit Studium zum Erfolg
Der Beruf Modedesign kann man nicht innerhalb einer Ausbildung erlernen. Um gute Chancen auf dem Berufsmarkt zu haben, ist ein Modestudium unverzichtbar. Modedesign an sich kann man an Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten studieren. Beliebt sind Studien an privaten Schulen, die sich im Allgemeinen auf Mode spezialisiert haben. Diese findet man in vielen deutschen Städten, sind aber meist recht kostspielig. Chancen an staatlichen Universitäten hat der, der schon einiges an Talent mitbringt und in Eignungstests gut abschneidet, denn die Plätze sind beliebt und rar gesät.


