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Mode im Beruf – Modedesigner

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Modedesigner: Monatelang Kleider entwerfen, schneidern und schließlich präsentieren. Wer von Beruf Modedesigner werden möchte, sollte Biss mitbringen.

Es ist nicht Jedermanns Sache und trotzdem gibt es mehr Menschen als genug, die sich für den Beruf Modedesigner oder der Modedesignerin interessieren. Doch bis zum fertigen Produkt ist es letztendlich ein langer Weg, der dem Modedesigner viel Geschick, lange Nächte des Nähens und Zeichens, sowie viel Kreativität abverlangt. Wem dies nicht gleich mit in die Wiege gelegt wurde, der hat es oftmals schwer, eine ganze Kollektion von tragbarer, origineller oder extravaganter Mode zu kreieren. Welche Anforderungen, Chancen und Perspektiven genau Sie erwarten, wenn Sie im Bereich des Modedesigns arbeiten wollen, lesen Sie hier nach!

Der Beruf an sich
Im Generellen umfasst der Beruf Modedesigner die Planung und die Gestaltung von Kleidung im weitesten Sinne. Der Modedesigner ist an der Ideenfindung und der Umsetzung, sowie bei der anschließenden Präsentation anwesend und beteiligt. Er muss aktuelle Mode entwerfen und dabei auf die Kosten, die Kunden und die letztendliche Zielgruppe achten.
Um neue Trends auf den Punkt zu treffen und diese schon „voraus zu spüren“, sollte er sich in der Modebranche und ihren einzelnen Spielarten bestens auskennen, sowie ein ausgezeichnetes Trendbewusstsein und ein Gespür für das Potenzial und die Stimmung der Zeit mitbringen. Im klassischen Sinn ist ein Modedesigner in fast allen Bereichen der Modeschöpfung einsetzbar: Er kann bei der Entwicklung eines Prototyps bis hin zur Darstellung, Herstellung und Gestaltung eines Produkts beteiligt sein. Letztendlich kann der Designer auch am Produktmanagement seine Mitwirkung finden.

Der spätere Arbeitsplatz
Arbeitschancen für einen Modedesigner liegen sowohl in der Selbstständigkeit, als auch im Kreativteam eines schon bestehenden Modehauses. Weiterhin bieten sich Chancen für den Designer beispielsweise beim Theater oder beim Film. Hier geht es dann meist um die Gestaltung von Kostümen für das Set. Aber auch in Verlagshäusern, die Modemagazine veröffentlichen, sowie im Einzel- oder Versandhandel ist ein Modedesigner tätig.
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Darüber hinaus können sie auch an Fachhochschulen oder Universitäten, privat oder staatlich, als Dozenten oder Mitarbeiter tätig sein.

Was muss ich können?
Neben einem gesteigerten Wahrnehmungsvermögen, Flexibilität und Entscheidungskraft sind auch noch fachliche Eigenschaften im Beruf des Modedesigners gefragt. Hier kommt es darauf an, ein gutes Farb- und Materialempfinden aufzuweisen, sowie ein empfindliches Auge für Maße und Proportionen zu haben. Da bei dem Entwurf von Kleidung die vorher angefertigten “Sketches” sehr wichtig sind, sollte ein Modedesigner gut zeichnen können. Außerdem muss er verschiedene Handarbeitstechniken können.

Mit Studium zum Erfolg
Der Beruf Modedesign kann man nicht innerhalb einer Ausbildung erlernen. Um gute Chancen auf dem Berufsmarkt zu haben, ist ein Modestudium unverzichtbar. Modedesign an sich kann man an Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten studieren. Beliebt sind Studien an privaten Schulen, die sich im Allgemeinen auf Mode spezialisiert haben. Diese findet man in vielen deutschen Städten, sind aber meist recht kostspielig. Chancen an staatlichen Universitäten hat der, der schon einiges an Talent mitbringt und in Eignungstests gut abschneidet, denn die Plätze sind beliebt und rar gesät.
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