Neben den Phytoöstrogenen gibt es weitere Heilkräute, die bei Beschwerden in den Wechseljahren die Schmerzen und Symptome lindern können.
Schafgarbe und Bockshornklee
Auch Schafgarbe (Achillea milleflium) und Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) können positiven Einfluss auf Beschwerden während der Wechseljahre haben. Beide haben eine progesteronartige Wirkung. Schafgarbe in Tropfen oder Tablettenform kann zum Beispiel bei menstruellen Schmerzen krampflösend wirken. Den Samen des Bockshornklees sagt man eine leistungsfördernde Wirkung nach. Das Kraut ist reich an Kupfer und Eisen, es fördert so den Aufbau der roten Blutkörperchen, sodass die Zellen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Bockshornklee enthält Saponine und Cumarine, diese Stoffe können Venen stabilisieren. Außerdem hat Bockshornklee entzündungshemmende Wirkung, weswegen es auch bei Gelenkbeschwerden eingesetzt werden kann.
Tinte des Tintenfischs (Sepia officinalis)
Neben pflanzlichen Präparaten kann auch die Tinte des gewöhnlichen Tintenfisches ein Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden sein. Die Tinte wird als Konstitutionsmittel angewendet und behandelt Symptome, wie Gleichgültigkeit, ärgerliche Gereiztheit, Senkungsgefühl im Unterleib, Wallungen und Schweiß. Es findet seine Anwendung besonders bei Menstruationsbeschwerden. Daneben soll sich die Tinte auch bei sexuellem Desinteresse positiv auswirken.
Kräutermischungen
Zur Beruhigung und Linderung mehrerer Beschwerden in den Wechseljahren können einige Kräuterteemischungen sehr wirksam sein. So lässt sich zum Beispiel Salbei sehr gut mit Frauenmantel kombinieren. Allgemeine Verstimmungen und Hitzewallungen können so reduziert werden.


