Zu den bekanntesten Beschwerden während der Wechseljahre gehören Hitzewallungen, die den Alltag der Betroffenen auf enorme Weise einschränken.
Plötzlich einsetzende Hitzeattacken sind die häufigsten Symptome der Frau in den Wechseljahren. Hitzewallungen gehen durch Gefäßerweiterungen in der Haut hervor, die Temperatur der Haut ist dabei erhöht. Nach einer Hitzewallung setzt häufig ein Frösteln bei den betroffenen Frauen ein, dies ist durch das Herabsetzen der Hauttemperatur durch die Verdunstungskälte zu erklären. Während einer Wallung steigt der Puls nur leicht an und der Blutdruck ändert sich nicht. Welche Stoffe nun letztendlich so eine Hitzewallung auslösen, ist noch nicht bekannt. Es gibt einige Begleitfaktoren, welche Hitzewallungen auslösen und verstärken können. So zum Beispiel Kaffee, Alkohol, starke Gewürze und psychische Belastungen. Die Dauer, in denen Frauen an Hitzewallungen im Klimakterium leiden, ist unterschiedlich, sie kann sich von einigen Tagen über Wochen und mehrere Jahre erstrecken. Auch die Häufigkeit am Tag variiert stark, hier können zwischen zwei bis 30 Wallungen auftreten.
Was tun bei Hitzewallungen?
Regelmäßige Saunabesuche und Wechselduschen können übermäßige Schwitzattacken mindern. Auch regen Trockenbürsten und Wechselduschen die Temperaturregulation an.
Blasenschwäche und Harninkontinenz
Die Schleimhäute der Blase und Harnwege werden während des Klimakteriums dünner und empfindlicher. Bis zu zwei Drittel der Frauen leiden während der Wechseljahre unter Blasenschwäche.


