Manchmal ist eine Hormontherapie notwendig, damit eine Frau ihre Wechseljahre ohne Beschwerden erleben kann.
Als aller erstes sollten Frauen in den Wechseljahren mit Gleichgesinnten reden, sich nicht abkapseln und die Wechseljahre nicht als Krankheit, sondern normalen physiologischen Prozess ansehen, was sie letztendlich ja auch sind. Frauen, die mit ihrem Leben zufrieden und glücklich sind, schaffen es eher ohne Beschwerden durch die Wechseljahre zu kommen, als Frauen, die auch ohne körperliche Veränderung in einer Umbruchsituation stecken. Hier wären berufliche Schwierigkeiten, Trauer um die Kinder, die nun ausgezogen und erwachsen sind, wie auch Ärger mit dem „Ex“- Mann zu nennen.
Die Ängste der Frauen
Eine große Angst der Frauen ist der Attraktivitätsverlust in dieser Phase. Dieser reife Körper kann nicht mehr schön sein. Dabei bleibt die Frau doch ganz Frau, ob vor, während oder nach der Menopause. Manchen Frauen kommt es so vor, als hätte die Gesellschaft nichts für die alternde Frau übrig. Von Werbeplakaten strahlen ihnen Jugendlichkeit und Perfektion entgegen. Eine Frau ab 50 scheint da nicht mehr mithalten zu können. Fältchen und eine Figurveränderung gelten somit schnell als unakzeptabel.
Selbstbewusstsein hilft
Frauen, die sich ihren Interessen und Hobbys hingeben, viele soziale Kontakte haben und zu einem gesunden Selbstbewusstsein neigen, schaffen es eher ohne Beschwerden den Lebensabend zu geneießn oder zumindest die Wechseljahre zu überstehen. Wenn die körperlichen und seelischen Probleme aber stark ausgeprägt sind, heißt es etwas dagegen zu tun.
Die Frau kann ganz schön verwirrt sein, jahrelang wurden Hormontherapien verschrieben und als Maß aller Dinge angesehen. Nun ist diese Therapie stark in die Diskussion geraten. Ist die Hormontherapie wirklich konsequent abzulehnen? Was gibt es für Alternativen, wie kann sich die Frau selbst helfen?


