Ist der Entschluss einmal gefasst, kann es losgehen. Nichtraucher werden ist kein einfacher Weg, aber einer, der sich auszahlen wird!
Entwöhnungsexperten unterscheiden insgesamt sechs Phasen eines Entzugs. Im ersten Stadium, es wird auch „stabile Rauchphase“ genannt, ist der Raucher noch ganz seinem Laster ergeben. Das Rauchen macht Spaß, wird nicht als Last empfunden. Die Bereitschaft, mit dem Rauchen aufzuhören fehlt dem Raucher noch.
Nichtraucher werden: Sechs Phasen
Die darauf folgende Phase wird als „Überlegungsphase“ bezeichnet. Der Raucher beginnt nun, darüber nachzudenken, mit dem Rauchen aufzuhören. Innerhalb der nächsten sechs Monate soll ein Entzug in die Tat umgesetzt werden - er will Nichtraucher werden. Die Vor- und Nachteile des Nichtrauchens werden etwa gleichwertig eingeschätzt. In der „Entschlussphase“ werden die Aufhörgedanken intensiver und gewinnen an Substanz. Innerhalb der nächsten Wochen ist die Entwöhnung geplant. Raucher sind nun von den Vorteilen des Nichtrauchens überzeugt, befürchten aber noch, rückfällig zu werden. Die vierte Phase bildet den Übergang vom Raucher zum Ex-Raucher. Der Ausstieg aus der Sucht beginnt. Diese „Aktionsphase“ dauert etwa sechs Monate. In dieser ersten Zeit der Entgiftung wird sehr viel Kraft und Willen benötigt.


