Sport ist Mord. Auch wenn der Satz eher an Sportmuffel erinnert, ist doch etwas Wahres an ihm dran.
Sport ist Mord: Wenn das Herz einfach aussetzt
Todesursache Nummer Eins sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Während Hobbysportlern geraten wird, vor der Aufnahme sportlicher Betätigung den Hausarzt aufzusuchen und einen umfassenden Gesundheitscheck vornehmen zu lassen, ist die medizinische Kontrolle leistungsorientierter Menschen bei weitem nicht so sorgfältig. Und so sorgen unerkannte Vorerkrankungen, schlecht ausgestattete Sportstätten, hohes Trainingsvolumen und das Fehlen regelmäßiger Check- ups für diese hohe Todesstatistik.
Ehrgeizige Hobbysportler neigen zur Überschätzung
Doch auch ehrgeizige Hobbysportler sorgen immer wieder für Schlagzeilen, weil sie dazu neigen, ihre Belastungsfähigkeit zu überschätzen. Bei Volksläufen oder Marathons brechen viele von ihnen einfach zusammen. Später stellt sich heraus, dass sie sich und ihrem Körper viel zu viel zugemutet haben.
Führt unausgeheilte Grippe zum Tod?
Der normale Freizeitsportler hingegen braucht sich nicht zu sorgen, Menschen, die regelmäßig aber nicht exzessiv Sport betreiben, sterben äußerst selten an den Folgen der körperlichen Betätigung. Ganz im Gegenteil, regelmäßige körperliche Betätigung stärkt das Herz-Kreislauf-System und beugt vielen Krankheiten effektiv vor. Mehr noch: Konstante sportliche Aktivität ist der Anti- Aging-Motor schlechthin- schlummernde Stoffwechselprozesse werden wieder in Gang gesetzt, der Körper regeneriert alte Zellen und bleibt (innerlich) jugendlich und vital. Doch auch Freizeitsportler müssen auf ihren Körper hören und individuelle Grenzen akzeptieren. So muss eine Virusgrippe vollständig ausgeheilt sein, bevor die sportliche Aktivität wieder aufgenommen werden darf. Geschieht das nicht, kann der Herzmuskel in Mitleidenschaft gezogen werden, spätere Komplikationen, die mitunter auch tödlich enden, sind dann nicht mehr ausgeschlossen. Intensiv trainierenden Menschen wird außerdem empfohlen, als Sport begleitende Techniken Entspannungsübungen durchzuführen, um den Organismus in Balance zu halten, und ihm die Gelegenheit zu geben, starker sportlicher Belastung standzuhalten.


