Computerspiele sind in der Lage, einen Kurzschluss im Gehirn auszulösen.
Pokemon-Hysterie
Die grellbunte Anime-Serie beruht auf den Pokemon-Figuren - diese sorgten in den 90er Jahren für eine regelrechte Massenhysterie. Zahlreiche Eltern zeigten sich besorgt angesichts der vielen Stunden, die ihr Nachwuchs vor dem Gameboy oder dem Fernseher verbrachte. Nachdem die fragliche Sendung im japanischen Fernsehen zu sehen gewesen war, brachten viele tausende Eltern ihre Kinder in die örtlichen Krankenhäuser. Einige hundert wurden zur Beobachtung eingewiesen, aber nach intensiven Untersuchungen wurde lediglich bei einem Dutzend Kinder eine genetische Prädisposition (Veranlagung) zur Epilepsie festgestellt.
Computerspiele - Deutsche Spieler gewarnt
Die Handbücher deutscher PC- und Konsolenspiele verfügen in der Regel immer über eine an prominenter Stelle platzierte Warnung über epileptische Anfälle. Denn Neurologen sind die Ursachen epileptischer Anfälle schon länger bekannt. So sind schnelle Hell-Dunkel-Wechsel oder drastische Farbveränderungen in der Lage, einen Kurzschluss im Gehirn auszulösen. Von einem Moment auf den anderen entladen sich Neuronengruppen im Gehirn, der Betroffene leidet an kurzen Bewusstseinsaussetzern oder krampfartigen Zuckungen. Besonders Computerspiele leben von grellen Farbkombinationen, rasant wechselnden Szenerien und schnellen Handlungsabläufen. Menschen, die für derartige Lichtreize empfänglich sind, leiden an einer Fotosensitivitätsstörung.


