Gesundheit

Malaria – Eine Impfung rettet Leben

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Bei Malaria handelt es sich um eine gefährliche Infektionskrankheit, die sehr oft sogar tödlich endet. Eine gute Impfung schützt.

Die Gefahr für Urlauber, die in fremde Länder reisen, ist hierzulande nicht mehr unbekannt. Die Tropenkrankheit Malaria lauert in beliebten Urlaubsländern wie Mexiko, Indien, Thailand oder Kenia, sowie Südamerika, West- und Zentralafrika. Rund 1.000 Malaria-Fälle werden pro Jahr nach Deutschland importiert, meist von Touristen, die keine Malariaprophylaxe gemacht haben. Malaria wird durch die weibliche Anopheles-Mücke übertragen.

Malaria Arten
Malaria lässt sich wegen des unterschiedlichen Verlaufs der Erkrankung in drei Arten unterteilen: Malaria tropica, Malaria tertiana und Malaria quartana, wobei die Malaria tropica die bedrohlichste Form der Malaria ist. Die Inkubationszeit einer Malaria-Erkrankung liegt etwa bei zwölf Tagen und weist Symptome wie hohes und wiederkehrendes Fieber, Schüttelfrost, Krämpfe und Magen-Darm-Beschwerden auf. Weltweit sterben jährlich 1,5 bis 2,7 Mio. Menschen an Malaria, etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren, da Kinder durch ihr noch schwaches Immunsystem besonders leicht anfällig für Malaria sind und oftmals schnell ins Koma fallen. In Deutschland ist Malaria meldepflichtig.
Jährlich werden etwa 900 Erkrankte gezählt, von denen etwa drei bis acht Patienten sterben.

Malarie Impfung
Ohne ausreichenden Malariaschutz - in Form einer Malaria Impfung - im Gepäck sollte niemand in die Tropen fahren, raten Tropenmediziner, auch wenn es keinen hundertprozentigen Schutz vor Malaria gibt. Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung der Malaria-Erkrankung ist eine Heilung möglich. Doch trotzdem sollte schon vor Reiseantritt eine medikamentöse Prophylaxe mit einem Facharzt besprochen werden. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert, dass es nach einem Stich zum Malariaausbruch kommt. Zur grundlegenden Schutzausrüstung im Urlaub gehört ein Moskitonetz, das über dem Bett angebracht wird, sowie Mückenabwehrmittel. Je nachdem, wie hoch das Malaria-Risiko im Zielgebiet ist, werden Medikamente unterschiedlich eingesetzt. Bei hohem Risiko einer Malaria-Erkrankung wird das Mittel während des gesamten Urlaubs und teilweise auch noch einige Wochen nach der Reise eingenommen.
Gesundheit
Über die Höhe des Malaria-Risikos in den jeweiligen Urlaubsländern informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und jeder fachkundige Arzt und Apotheker.
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