Bei Malaria handelt es sich um eine gefährliche Infektionskrankheit, die sehr oft sogar tödlich endet. Eine gute Impfung schützt.
Malaria Arten
Malaria lässt sich wegen des unterschiedlichen Verlaufs der Erkrankung in drei Arten unterteilen: Malaria tropica, Malaria tertiana und Malaria quartana, wobei die Malaria tropica die bedrohlichste Form der Malaria ist. Die Inkubationszeit einer Malaria-Erkrankung liegt etwa bei zwölf Tagen und weist Symptome wie hohes und wiederkehrendes Fieber, Schüttelfrost, Krämpfe und Magen-Darm-Beschwerden auf. Weltweit sterben jährlich 1,5 bis 2,7 Mio. Menschen an Malaria, etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren, da Kinder durch ihr noch schwaches Immunsystem besonders leicht anfällig für Malaria sind und oftmals schnell ins Koma fallen. In Deutschland ist Malaria meldepflichtig.
Malarie Impfung
Ohne ausreichenden Malariaschutz - in Form einer Malaria Impfung - im Gepäck sollte niemand in die Tropen fahren, raten Tropenmediziner, auch wenn es keinen hundertprozentigen Schutz vor Malaria gibt. Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung der Malaria-Erkrankung ist eine Heilung möglich. Doch trotzdem sollte schon vor Reiseantritt eine medikamentöse Prophylaxe mit einem Facharzt besprochen werden. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert, dass es nach einem Stich zum Malariaausbruch kommt. Zur grundlegenden Schutzausrüstung im Urlaub gehört ein Moskitonetz, das über dem Bett angebracht wird, sowie Mückenabwehrmittel. Je nachdem, wie hoch das Malaria-Risiko im Zielgebiet ist, werden Medikamente unterschiedlich eingesetzt. Bei hohem Risiko einer Malaria-Erkrankung wird das Mittel während des gesamten Urlaubs und teilweise auch noch einige Wochen nach der Reise eingenommen.


