Gesundheit

Sjögren Syndrom - Erleichterung durch viel Flüssigkeit

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Beim Sjögren Syndrom handelt es sich um eine rheumatische Erkrankung, die neben den typischen Entzündungen zahlreiche weitere Beschwerden umfasst.

Als wären Rheuma-Patienten mit ihrem Leiden nicht schon genug geschlagen! Doch bei einigen Patienten treten als Begleiterscheinung des entzündlichen Rheumas noch eine ganze Reihe von Symptomen auf, die zusammengefasst als Sjögren Syndrom bekannt sind. Diese sehr vielfältigen Symptome haben eines gemeinsam: Sie entstehen dadurch, dass Drüsen, die Feuchtigkeit und andere Stoffe wie Speichel,

Schleim, Schweiß, Verdauungsenzyme und Tränenflüssigkeit absondern, nicht mehr funktionieren. Die Folge davon sind chronische Bindehautentzündungen, trockene Haut, trockener Mund und trockener Husten. Aber auch Gelenkschmerzen, Schwellungen der Speicheldrüsen, Trockenheit im Genitalbereich, Lichtempfindlichkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Nahrungsunverträglichkeiten können aus der Erkrankung resultieren.

Vor allem Frauen betroffen
Eine Fehlfunktion des Immunsystems ist verantwortlich für dieses Krankheitsbild. Sie führt dazu, dass die exokrinen Drüsen zerstört werden. Die Erkrankung betrifft vor allem Frauen, sie machen mit 90 Prozent den Großteil der Patienten aus. Das Sjögren Syndrom verläuft in der Regel sehr langsam.

Dies ist auch der Grund dafür, dass die Erkrankung bei den meisten Frauen erst nach den Wechseljahren diagnostiziert wird.

 

Therapien wenig Erfolg versprechend
Die Symptome des Sjögren Syndroms können therapiert werden, eine Heilung jedoch ist nicht möglich. Oft kann eine Behandlung etwa mit Augentropfen die Symptome zwar etwas lindern und Medikamente können die schädliche Überaktivität des Immunsystems einschränken, doch leider sind die Behandlungserfolge beim Sjögren-Syndrom gering. Die Trockenheitssymptome mit Medikamenten zu therapieren, ist aber in aller Regel einen Versuch wert.

Ernährung auf Krankheitsbild abstimmen
Die durch das Sjögren Syndrom hervorgerufene Trockenheit kann durch eine gesunde Ernährungsweise positiv beeinflusst werden. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr durch Trinken ist hier die wichtigste Maßnahme. Auf schwarzen Tee, Kaffee und Alkohol sollte verzichtet werden, da diese Getränke dem Körper Flüssigkeit entziehen.

Gesundheit
Vorteilhaft kann sich eine Ernährung mit viel Vitaminen und Mineralstoffen, hier besonders mit Vitamin-B Komplexen und Eisen, auswirken. Ein Luftbefeuchter, der vor allem während der Heizperiode die Zimmerluft mit Feuchtigkeit anreichert, kann ebenfalls gute Dienste leisten.

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