In unserem Körper ist die Schülddrüse für die Bildung von Hormonen verantwortlich. Wenn sie dieser Aufgabe nicht mehr nachkommt, erkrankt der Mensch.
Die Schilddrüse übernimmt im Körper eine wichtige Funktion. Sie ist zuständig für die Produktion von Hormonen. Da Hormone im Körper die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen, kann auch eine Fehlfunktion der Schilddrüse ganz unterschiedliche Krankheitsbilder nach sich ziehen. Schon leichte Unter- oder Überfunktionen können gravierende Krankheiten zur Folge haben. Diese reichen von Schweißausbrüchen bis hin zu Unfruchtbarkeit.
Schilddrüsen-Fehlfunktion - Symptome
Durch das breite Spektrum möglicher Symptome fällt eine richtige Diagnose oft schwer. Viele Patienten wissen deswegen manchmal jahrelang nichts von ihrer Schilddrüsen-Fehlfunktion. Dies kann gefährlich sein, denn schon eine leichte Schilddrüsenüberfunktion kann beispielsweise zu Herz-Rhythmusstörungen und Vorhofflimmern führen. Insbesondere wenn die Patienten schon älter sind, ist das Risiko größer. Besteht ein Verdacht auf eine Schilddrüsenfunktionsstörung, kann eine Blutuntersuchung Gewissheit verschaffen. Dabei wird die Konzentration des Hormons TSH im Blut gemessen.
Auffälligstes Merkmal einer Störung der Schilddrüse ist der inzwischen in Deutschland seltener gewordene Jodmangelkropf.
Knotige Gewebeveränderungen lassen sich oft auf eine Fehlfunktion der Schilddrüse zurückführen. Nur in sehr seltenen Fällen sind diese bösartig. Somit ist Schilddrüsenkrebs ist eine äußerst rare Krebsart. Doch eine Störung der Schilddrüsenfunktion muss sich nicht zwangsläufig durch eine Kropf- oder Knotenbildung äußern.
Vorbeugung einer Störung
Eine konsequente Vorbeugung durch ausreichende Jodaufnahme über die Nahrung ist die beste Art, um sich vor Schilddrüsenerkrankungen zu schützen.


