Röteln in der Schwangerschaft können für das ungeborene Kind schlimme Folgen haben.
Die Röteln sind weltweit verbreitet und zählen zu den Infektionserkrankungen. Sie werden von Viren ausgelöst. In den meisten Fällen sind die Röteln auch von einem Hautausschlag begleitet, der sich über dem gesamten Körper verteilt. Die Haut wölbt sich und kleine rote Knötchen bilden sich. Die Ringelröteln werden oftmals mit den Röteln verwechselt. Beide Krankheitsbilder haben aber nichts mit einander zu tun. Daraus folgt, wer die Röteln im Laufe seinen Lebens gehabt hat, besitzt deshalb nicht gleichzeitig eine Immunität gegen die Ringelröteln.
Wie enstehen Röteln?
Röteln werden durch den Rubivirus hervorgerufen. Dieser Virus besitzt RNA Erbmaterial und gehört der Familie der Togaviren an. Der einzige bekannte Wirt für den Rötelnvirus ist der Mensch. Außerhalb des Körpers ist der Rötelnvirus nur kurze Zeit überlebensfähig. Er wird über Tröpfcheninfektion, beispielsweise durch Küssen, Husten und Niesen, übertragen.
Ansteckung
Röteln sind hochansteckend, hinterlassen aber nach der überstandenen Infektion eine lebenslange Immunität. Obwohl man sich gegen Röteln impfen lassen kann, sind viele Menschen noch ohne Impfschutz.
Vorbeugung
Am besten beugt man Röteln vor, indem man sich einfach impfen lässt. In Deutschland wird die erste Röteln-Impfung in der Regel sehr zuverlässig durchgeführt, jedoch schon ab der zweiten Folgeimpfung werden die meisten nachlässig. Dabei ist gerade die Zweitimpfung besonders wichtig und sie sollte auf jeden Fall für einen sicheren Impfschutz erfolgen. Denn ohne die Zweite hat auch die erste Impfung wenig Sinn. Besonders Frauen, die planen, ein Kind zu bekommen, sollten sich drei Monate vor Schwangerschaftsbeginn impfen lassen. Treten Röteln während der Schwangerschaft auf, wird vom Arzt oftmals zur Abtreibung geraten, da mit einer erheblichen Schädigung des Ungeborenen durch die Infektion zu rechnen ist.


