Pfeiffersches Drüsenfieber äußert sich ähnlich wie eine normale Erkältung, jedoch halten die Beschwerden sehr lange an.
Pfeiffersches Drüsenfieber wird durch die zu den Herpesviren zählenden Eppstein-Barr-Viren übertragen. Sie gelangen über infektiösen Speichel in den Rachenraum und vermehren sich dort in den Mandeln. Nach einer Inkubationszeit von einer bis sieben Wochen bricht dann das Pfeiffersche Drüsenfieber aus.
Die Kusskrankheit
Durch die Infektionsformen via Aus-einem-Glas-Trinken oder Küssen wird das Pfeiffersche Drüsenfieber auch Kusskrankheit genannt. Das Pfeiffersche Drüsenfieber gelangt in die Blutbahn und verbreitet sich von dort aus auch in den Lymphknoten, der Leber und der Milz. Bei Kindern bekommt man eine Infektion mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber in der Regel gar nicht mit, denn bei ihnen ist der Krankheitsverlauf meist nicht von einer gewöhnlichen Erkältung zu unterscheiden. Jedoch im Erwachsenenalter begleitet das Pfeiffersche Drüsenfieber Kopf- und Halsschmerzen, geschwollene Lymphdrüsen und Fieber. Selten zieht es jedoch ernste Komplikationen nach sich.
Betroffene zumeist sehr jung
Betroffen vom Pfeifferschen Drüsenfieber sind vor allem Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Nur Blutuntersuchung gibt Aufschluss
Im frühen Stadium kann man Pfeiffersches Drüsenfieber nur durch eine Blutuntersuchung eindeutig feststellen. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen, schlechte Stimmungslage, Rachenentzündung und Schüttelfrost weisen allerdings schon im frühen Stadium darauf hin. Solange niemand das Pfeiffersche Drüsenfieber auch als solches entlarvt hat, behandelt man es oft unbewusst schon richtig. Wie bei einer Erkältung empfehlen sich Bettruhe und viel Kamillentee zum Trinken sowie Spülungen.


