Gesundheit

Röteln – Impfung streng empfohlen

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Röteln sind hochansteckend und stellen besonders in der Schwangerschaft ein hohes Risiko sowohl für Mutter als auch Ungeborenes dar.

Bei den Röteln (Rubella) handelt es sich um eine hochinfektiöse Viruskrankheit, die nur von Mensch zu Mensch übertragen wird. Neben den für die Röteln charakteristischen roten Hautflecken kommt es auch zum Anschwellen der Lymphknoten, was häufig von Fieber begleitet wird. Besonders gefürchtet sind die Röteln bei Schwangeren im ersten Schwangerschaftsdrittel, da es bei einer Erkrankung der Mutter zu schweren Fehlbildungen des Föten bis hin zur Fehlgeburt kommen kann. Man spricht in diesen Fällen von einer Rötelnembryopathie.

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Da man gegen die Röteln aber impfen kann, muss dies alles gar nicht sein. Nicht nur kleine Kinder, auch Mädchen sollten spätestens nach Erreichen der Geschlechtsreife gegen Röten geimpft sein. Wenn man nicht weiß, ob man bereits durch eine frühere Erkrankung als Kind eine Abwehrreaktion gegen die Röteln erworben hat, kann man beim Gynäkologen oder auch Allgemeinarzt seinen Titter bestimmen lassen. Dann kann der Arzt sagen, ob bereits ein ausreichender Schutz gegen den Rötelnerreger besteht, oder ob ggf. nachgeimpft werden muss.

Eine Immunität gegen den Rötelnerreger liegt vor, wenn man entweder im Kindesalter geimpft wurde, oder die Krankheit erworben hat. Der Schutz durch eine Röteln-Impfung besteht ein ganzes Leben über.

Allgemeine Impfbereitschaft
Die Inkubationszeit der Röteln liegt zwischen 14 und 21 Tagen. Mittlerweile besitzen ca. 85 % der Bevölkerung einen Impfschutz. Die Übertragung der Röteln erfolgt über Tröpfcheninfektion mit einer 50 %igen Ansteckungsgefahr. Eine Woche vor Ausbruch des Exanthems bis eine Woche nach Exanthemausbruch ist der Patient ansteckend.

Da es sich bei den Röteln um eine Viruserkrankung handelt, besitzen Antibiotika keinerlei Wirkung. Bei starkem Fieber helfen lediglich fiebersenkende Mittel aus „Oma’s Trickkiste“. Außerdem wird Bettruhe empfohlen.

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