Die Infektionskrankheit Hepatitis A wird meist über Kotrückstände in verunreinigten Lebensmitteln und über Wasser übertragen.
Hepatitis A wird durch einen Virus, den Hepatitis A-Virus (HAV), verursacht. Es wird in der Regel über Kotrückstände in verunreinigten Lebensmitteln und über Wasser übertragen. Das Virus ruft eine Entzündung der Leber hervor. Vor allem in Südosteuropa, Afrika, Asien und Süd- und Mittelamerika kommen Hepatitis A Infektionen vor. Meist sind es daher Reisende, die die Krankheit mit nach Deutschland bringen.
Impfschutz
Auch in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten herrscht ein erhohtes Risiko einer Infektion. Deswegen ist es sinnvoll, seine Kinder gegen Hepatitis A impfen zu lassen. Erfolgt eine Impfung, besteht der Schutz für zehn Jahre.
Verlauf der Krankheit
Die Inkubationszeit, das heißt der Zeitabstand zwischen der Infektion und dem Ausbruch, von Hepatitis A beträgt etwa zwei bis sieben Wochen. Bei zwei Dritteln der an Hepatitis A Erkrankten, heilt die Infektion unbemerkt von allein aus. Die Betroffenen merken und wissen dann oft gar nicht, dass sie sich überhaupt mit diesem Virus infiziert haben.
Normalerweise verläuft die Hepatitis A sanft, sehr selten kommt es zu akutem Leberversagen. Chronische Verläufe wie bei Hepatitis B und Hepatitis C kommen normalerweise nicht vor. Nur der Arzt kann anhand einer Blutuntersuchung feststellen, ob man an Hepatitis A erkrankt ist oder nicht. Sollte man sich tatsächlich mit Hepatitis A infiziert haben, muss man deswegen aber nicht in ein Krankenhaus, jedoch ist äußerste Hygiene innerhalb der Familie ein absolutes Muss.
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