Eine Therapie bei Essstörungen bietet den Betroffenen die Möglichkeit Ursachen und Gründe für ihre Erkrankung aufzudecken und zu behandeln.
Eine Therapie bei Essstörungen ist der einzige Weg Betroffenen aus ihrem Teufelskreis zu befreien. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist das Erkennen und das Eingestehen von Essstörungen. Betroffene achten sehr darauf, dass sie nicht als solche erkannt werden. Sie wissen häufig, dass etwas nicht stimmt, ohne sich einzugestehen, dass sie krank sind. Manche bemerken ihre Krankheit von selbst und suchen Hilfe auf. Dies geschieht jedoch selten und es kann dann schon fast zu spät für eine Behandlung sein.
Hilfe von Angehörigen
Die Unterstützung von nahestehenden Personen und Angehörigen ist äußerst wichtig. Vor allen Dingen, wenn es sich bei den Betroffenen um Kinder handelt. Viele der Essgestörten ziehen sich aus Scham von der Gesellschaft zurück und geraten in eine Isolation. Gerade Männer wollen sich nicht eingestehen, an einer so typischen „Frauenkrankheit“ zu leiden. Daher ist es für Außenstehende schwierig, die Essstörungen zu bemerken.
Orthorexie und Adoniskomplex Für Orthorexia nervosa und den Adoniskomplex als Essstörungen gibt es zurzeit noch keine spezielle Therapie. Da die Betroffenen zusätzlich meistens an Magersucht oder Bulimie leiden, können diese Angebote genutzt werden. Die Therapien für Anorexie und Bulimie werden sowohl bei Frauen, als auch bei Männern, in drei große Bereiche – Psycho-, Verhaltens- und Familientherapie – eingeteilt.


