Essstörungen sind meist Ausdruck für tieferliegende psychische Probleme, die so an die Oberfläche treten.
Essstörungen sind schwere und ernst zu nehmende Krankheiten, die in der westlichen Welt immer häufiger auftreten. Oft sind Mädchen oder junge Frauen aus der oberen Mittelschicht von Störungen im Essverhalten betroffen, aber auch immer mehr Männer leiden darunter. Der vordergründige Auslöser ist oft der Wunsch, eine Idealfigur zu erreichen, wie sie in den Medien propagiert wird. Als Ideal wird heutzutage eine extrem untergewichtige Figur angesehen. So dünn, dass man sie nicht mit einer gesunden Ernährung und Sport erreichen kann. Weiterhin wird den Menschen suggeriert, dass nur schlanke Personen erfolgreich und begehrenswert sind.
Ursachen einer Essstörung
Die tatsächlichen Ursachen für das Auftreten liegen aber meist sehr viel tiefer. Hoher Leistungsdruck zum Beispiel ist häufig an der Entstehung einer Magersucht beteiligt. Eine hohe Arbeitslosigkeit beziehungsweise eine unsichere Zukunft gepaart mit der Medienphilosophie von untergewichtigen Models, die Erfolg versprechen, könnte die steigenden Zahlen an Essstörungen erklären. Oft wird unterbewusst versucht, von Problemen in der Familie oder auf der Arbeit abzulenken.
In Therapien werden den von Essstörungen Betroffenen eine gesunde Ernährung und die korrekte Beurteilung ihrer Figur näher gebracht. Hauptaugenmerk liegt zumeist auf der Freilegung und Verarbeitung der tiefer gehenden Probleme.


