Haustiere wie Hunde oder Katzen sind bei Temperaturen ab 8-10°C besonders gefährdert, wenn es um einen Zeckenbiss geht.
Gerade wenn Sie mit Ihrem Hund öfters in den Wald gehen, kann es gut sein, dass dieser eine Zecke mit nach Hause bringt. Auch Katzen, die ihren Freigang genießen, sind diesem Risiko ausgesetzt. Meist haften die kleinen Blutsauger im Fell der Tiere und suchen die richtige Stelle am Körper, wo sich festbeißen können. Zecken bevorzugen gefäßreiche, dünnhäutige Stellen an Kopf, Hals, Schulter und der Achsel.
Zeckenbiss – Und was nun?
Da Zeckenbisse Mensch und Tier gefährden, sollten Sie ihr Haustier ab acht bis zehn Grad Celsius Außentemperatur regelmäßig nach Zecken absuchen. Denn ab diesen Temperaturen werden die Parasiten aktiv. Mit einer speziellen Zeckenzange lassen sich die Insekten aus der Haut drehen. Keinesfalls darf man die Zecke zerquetschen. Auch sollten Sie nicht versuchen, sie mit Öl abzutöten, denn im Todeskampf sondert sie noch mehr infektiösen Speichel ab.
Prävention
Um einen Zeckenbiss und damit die mögliche Ansteckung mit Borreliose zu verhindern, sollten Sie ihren Hund nicht durch Unterholz, Gebüsch und hohe Gräser streifen lassen. Hier halten sich Zecken bevorzugt auf.
Zeckenabwehr mit der chemischen Keule
Neben speziellen Zecken-Halsbändern gibt es noch die sogenannten Spot-on-Produkte. Das sind Mittel mit hochkonzentrierten Wirkstoffen, die den Tieren zwischen den Schulterblättern aufgetragen werden und die sich selbst über den Körper verteilen. Sowohl die Halsbänder, als auch die Spot-on-Mittel bewirken, dass die Zecken früher abfallen. Dadurch findet die Übertragung der Krankheitserreger nicht statt. Bei Zecken-Halsbändern sollten Sie vorsichtig sein, denn hier besteht für Ihr Haustier die Gefahr des Erhängens.


