Fischöl-Kapseln schützen nicht nur das Herz und die Gefäße, sondern senken auch das Risiko an Alzheimer zu erkranken.
Omega-3-Fettsäuren aus Fischölen gelten als die großen Stars der Prävention. Dass sie Herz und Gefäße schützen, ist schon lange bekannt. Doch neue Studien zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren, zum beispiel in Fischöl-Kapseln, noch viel mehr können.
"Einstein"-Kapseln
Omega-3-Fettsäuren senken das Risiko, an Krebs oder Alzheimer zu erkranken und lindern bestimmte rheumatische Beschwerden genauso wie Neurodermitis. Weiterhin wirken sie direkt aufs Gehirn und können nachweislich vor Depressionen bewahren. In Japan beispielsweise werden Omega-3-Fettsäure-Präparate „Einstein-Kapseln“ genannt, weil sie einen positiven Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns haben sollen. Der Grund für die enorme Vielseitigkeit liegt darin, dass die Fettsäuren in jeder einzelnen Zellmembran stecken und für deren Elastizität sorgen.
Fisch oder angereicherte Produkte?
Um gesund zu bleiben, wird daher zu 0,3 bis 0,4 Gramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag geraten, wobei die Tendenz steigend ist. Um 0,3 Gramm davon aufzunehmen, muss man etwa ein Gramm Fischöl essen. Nimmt man sieben Gramm Fischöl pro Woche zu sich, sorgt man also schon gut vor.
Alle Quellen nutzen
Auf Leinsamen, Raps- und Walnussöl sollte man sich als alleinige Quellen nicht verlassen, denn in ihnen steckt zwar einiges an Alpha-Linolensäure, die unser Körper zu Omega-3-Fettsäuren umwandelt. Doch das geschieht nur etwa mit zwei Prozent der zugeführten Menge des Öls.


