Muskatnuß schmeckt nicht nur gut, sondern wirkt sich auch positiv auf den Körper aus. Aber Vorsicht - in hoher Konzentration wirkt es als Droge.
Die Muskatnuß als Droge
Ihre hohe Konzentration an Myristicin macht die Muskatnuss nicht ganz ungefährlich. So wurde und wird die Muskatnuss auch heute noch als Rauschmittel gebraucht. In sehr hoher Dosierung können halluzinogene Zustände mit Übelkeit und Atemnot auftreten. Allerdings schließt eine normale, sparsame Verwendung des Gewürzes bereits die größten Gefahren aus- eine Überdosierung schmeckt mehr als unangenehm.
Positive Wirkung der Muskatnuß
Mal abgesehen von ihrer anregenden und berauschenden Wirkung ist die Muskatnuß ein wahrer Gesundbrunnen, wenn man sie vernünftig dosiert und gezielt einsetzt. Ihre zahlreichen gesundheitsfördernden Effekte kommen am Besten in wohlschmeckenden Gerichten zur Geltung.
Eine feine Note in der Küche
Die Muskatnuß ist für ihr einzigartiges, leicht herbes und nussiges Aroma bekannt und beliebt. Dieses ist jedoch sehr leicht flüchtig, weshalb sie am Besten frisch gerieben oder frisch gemahlen verwendet werden sollte. Auch im Supermarkt werden für diesen Zweck ganze Muskatnüsse bereitgehalten. Das frische Gewürz wird dann vor allem gern zu dunklen Fleischsorten und Wild gegeben, hier verfeinert die Nuss das Gesamtaroma auf vorzügliche Weise. Auch in Eintöpfen, Kartoffelspeisen oder als besondere Note in Zubereitungen mit Hackfleisch kommt die Muskatnuß zum Einsatz.


