Bildgebende Verfahren sind Möglichkeiten, auf den ersten Blick nicht-Sichtbares zu visualisieren. Die bekanntesten sind MRT, CT und Ultraschall.
Gängige bildgebende Verfahren in der Diagnostik sind:
- Sonografie (Ultraschall)
- Endoskopie (Spiegelung)
- Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)
- Computer-Tomographie (CT)
Geschichte
Auch hier wurden die bildgebende Verfahren nicht im ersten Sinn für die Medizin entwickelt. Das erste und älteste bildgebende Verfahren stellt die Lochkamera dar, die bereits im 13. Jahrhundert erfunden wurde, um Sonnenflecken zu beobachten.Die nächsten Verfahren wurden erst im 17. Jahrhundert entwickelt – Fernrohr und Mikroskop waren Meilensteine in Forschung und Technik.
Sonografie
Sonographie oder auch umgangssprachlich Ultraschall genannt, wird in der Medizin eingesetzt, um Gewebe des Menschen zu untersuchen. Diese werden bildlich dargestellt, indem der Schallgeber Ultraschallwellen in den Körper sendet, die dann von dem Gewebe zurück an den Schallgeber reflektiert werden. Am Monitor erscheint dann das Bild.
Endoskopie
Die Endoskopie wird auch als Spiegelung bezeichnet. Mit ihr ist es möglich, ohne einen chirurgischen Eingriff, Körperhöhlen und Hohlorgane zu untersuchen.
Magnet-Resonanz-Tomographie
Diese diagnostische Methode, auch kurz MRT genannt, stellt Funktion und Struktur von Organen und Gewebe des Körpers dar. Das bildgebende Verfahren wird dadurch ermöglicht, dass Magnet- und elektromagnetische Wechselfelder auf bestimmte Körperatome wirken. Diese senden dadurch ein schwaches elektrisches Feld aus, welches dann auf einem Computer dargestellt wird.
Computer-Tomographie
Bei einer Computer-Tomographie oder auch CT genannt, werden Röntgenaufnahmen aus vielen verschiedenen Richtungen gemacht, um ein dreidimensionales Bild des Körpers oder eines bestimmten Abschnittes zu erzeugen. Das Verfahren wird aus diesem Grund auch als schnitt-bildgebendes Verfahren bezeichnet.


