Für Handyneulinge eignet sich die Prepaidkarte eher, da man keiner Verpflichtung unterliegt.
Der Kauf des ersten eigenen Mobiltelefons ist eigentlich eine schöne Erfahrung, wäre da nicht die lästige Entscheidung zwischen all diesen verschiedenen Anbietern und Modellen. Auch die grundsätzlichste aller Fragen: Prepaid oder Vertrag muss im Vorfeld beantwortet werden. Für unerfahrene Telefonierer ist dies keine leichte Wahl. Bevor man sich entscheidet, ist eine genaue Analyse des eigenen Anrufverhaltens nötig.
Telefonieren mit der Prepaidkarte
Habe ich selbst viel telefoniert oder wollte ich nur erreichbar sein? Telefoniere ich hauptsächlich am Abend und Wochenende? Telefoniere ich mindestens 15 Minuten im Monat? Werde ich das Telefon hauptsächlich beruflich oder privat nutzen? Es gibt nun also zwei Alternativen doch welche ist die Richtige für mich? Eine Prepaidkarte ist eine Guthabenkarte. Der Kunde kauft sich damit ein Telefonguthaben, das dann abtelefoniert werden kann. Besonders für Handy Neulinge ist die Prepaidkarte sehr gut geeignet. Sie bedeutet keinerlei Verpflichtung und erlaubt eine genaue Kostenkontrolle. Auch für Wenig-Telefonierer und Technik uninteressierte Menschen eignet sie sich hervorragend. Ein Handy mit Karte ist schon ab 40 Euro erhältlich.
SIM Lock
Der so genannte SIM- Lock Begriff umschreibt in welchem Ausmaß das eigene Handy mit der SIM Karte genutzt werden kann. Hierbei werden von den Anbietern besonders Prepaid Handys so gesperrt, dass nur Modelle des eigenen Anbieters genutzt werden können.
Handyvertrag
Nicht nur aus der Perspektive der Mobilfunkbetreiber bietet der Handyvertrag eine finanziell ansprechendere Lösung. Vor allem für die unzähligen Technik-Freaks, die Spaß haben am Entdecken und Ausprobieren ist der Vertrag eine Option zur Prepaidkarte.
Nachteile eines Vertrags
Es gibt entscheidende Nachteile. Man übernimmt eine durchaus verantwortungsvolle Verpflichtung und bindet sich für meist zwei Jahre an einen Anbieter. Zusätzlich zu den Gesprächskosten veranschlagen die Mobilfunkbetreiber eine Grundgebühr oder einen Mindestumsatz. Handy Laien sollten sich nicht von den großformatigen Lockangeboten der Anbieter verwirren oder gar verführen lassen. Das berühmte Ein-Euro Handy gibt es zwar auf dem Papier, in Wirklichkeit bezahlt man es eigentlich doch, denn die Kosten für Grundgebühr und/ oder Mindestumsatz summieren sich nach zwei Jahren zu einem ansehnlichen Betrag. Dennoch, ein Vertrag eignet sich für Vieltelefonierer, Geschäftsleute und Technikinteressierte.


