Wie gefährlich ist Handystrahlung? Optikur klärt auf!
Das kontrovers diskutierte Thema Handystrahlung ist in aller Munde. Die Presse verunsichert die Verbraucher mit fast täglich neuen Schreckensmeldungen über den möglichen Zusammenhang von intensiver Handynutzung und erhöhtem Krebsrisiko. Die Ergebnisse aktueller Studien könnten unterschiedlicher nicht sein. Oftmals wird in diesem Zusammenhang auch von Elektrosmog gesprochen.
Ein Begriff, der vor allem aus psychologischer Sicht stärker die mutmaßlich schädlichen Folgen auf den Menschen hervorhebt. Die Worte „Handystrahlung“ oder eben „Elektrosmog“ haben sich dennoch als Bezeichnungen für die technisch erzeugten elektromagnetischen Felder von u.a. Mobiltelefonen im deutschen Sprachraum durchgesetzt. Als hinlängliche Definition in Bezug auf die elektromagnetische Umweltverträglichkeit (EMV) genügen sie jedoch nicht.
Der SAR-Wert
Kaum ein Handynutzer weiß, was sich hinter dem SAR-Wert verbirgt. SAR ist die Abkürzung für Spezifische Absorptionsrate und gibt Auskunft über die Strahlenbelastung bei dem Gebrauch eines Handys. Der SAR-Wert gibt an, wie viel Strahlungsenergie vom Gewebe absorbiert wird.
Für Mobiltelefone gilt daher: Je geringer der SAR-Wert, desto weniger wird das Gewebe durch Strahlung erwärmt. Der oberste Grenzwert liegt laut Bundesamt für Strahlenschutz bei 2,0 W/kg. Er folgt einer Empfehlung der Strahlenschutzkommission, die auf einer Leitlinie der Internationalen Kommission zum Schutz vor Nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) basiert.
Strahlungsarme Handys
Als strahlungsarm gelten in Deutschland jedoch nur Handys, die einen SAR-Wert von maximal 0,6 W/kg aufweisen. Nur diese Geräte erhalten den „Blauen Engel“. Das umgangssprachlich auch als „Blauer Umweltengel“ bezeichnete Gütesiegel bekommen besonders umweltschonende Produkte. Der SAR-Wert für Mobiltelefone wird dabei immer für die maximale Sendeleistung ausgewiesen.
Beim Kauf eines Handys sollten Sie dementsprechend Geräte mit geringer Handystrahlung, also mit möglichst niedrigem SAR-Wert favorisieren. Um die individuelle Strahlungsbelastung im Alltag möglichst gering zu halten, ist es darüber hinaus jedoch unabdingbar, zum einen auf eine hohe Qualität des Sende- und Empfangsteils zu achten, zum anderen einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy zu praktizieren.


