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Weiterbildung in Handwerksberufen

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Vom Friseur über den Maler bis zum Metallbauer und Bürokaufmann – auch für Handwerksberufe wird eine Vielzahl von möglichen Weiterbildungen angeboten. Angefangen bei rein fachlichen Aspekten, können Kurse und Weiterbildungen alle Facetten des Arbeitslebens umfassen. Von Programmen aus dem kaufmännischen oder dem EDV-Bereich ausgehend (die in der Regel eher Meister und Gesellen in Führungspositionen ansprechen), kann die Angebotspalette bis zur Förderung von ‚Soft Skills’ wie Motivation, Kommunikation und Rhetorik reichen. Dabei sollte natürlich in erster Linie die berufliche Stellung darüber entscheiden, welches Angebot sinnvoll ist. Während zum Beispiel Sprachkurse für Berufe, in denen sehr viel persönlicher Kundenkontakt besteht (besonders in touristischen Regionen), sehr sinnvoll sein können, werden solche Kenntnisse in anderen Berufen keinen Wettbewerbsvorteil bringen.

Besonders kleine und mittlere Handwerksbetriebe haben statistisch gesehen nur einen recht kleinen Anteil am Weiterbildungsvolumen, was häufig an der angespannten finanziellen Situation in diesem Bereich liegt.

Insbesondere Maßnahmen der Mitarbeitermotivation können jedoch zu einer Erhöhung der Produktivität führen und tragen dazu bei, stressbedingte Spannungen innerhalb eines Betriebes abzubauen.

Die Handwerkskammern sind in vielen Fällen in erster Linie Ansprechpartner für die Gesellen- und Meisterprüfungen. In vielen Berufszweigen gibt es darüber hinaus kaum weitere Angebote von der Kammer.
Das Hauptangebot für Weiterbildung erfolgt dann durch die Betriebe oder spezialisierte externe Unternehmen wie Fachakademien. Auch in diesem Bereich gibt die Internetpräsenz der Agentur für Arbeit einen guten ersten Überblick.

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