Auch hier ist es sinnvoll, zwischen der beruflichen und der allgemeinen Weiterbildung zu unterscheiden.
Institutionen und Verbände der wissenschaftlichen und politischen Weiterbildung machen – bezogen auf das gesamte Angebotsspektrum - nur einen relativ kleinen Teil aus.
Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung
Der Bereich der beruflichen Weiterbildung wird von den Leistungen der Arbeitgeber und Betriebe dominiert, die ein genau auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmtes Angebot aufweisen können. Besonders im Bereich der Management- und IT-Weiterbildung spielen auch die Angebote von großen Konzernen wie Siemens, der Telekom, der Bahn und anderen großen Unternehmen eine Rolle, die in erster Linie natürlich die eigenen Angestellten ausbilden, aber mitunter auch betriebsfremde Personen aufnehmen.
Weniger ins Gewicht fallen Kurse, die von den unterschiedlichen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verbänden, von Gewerkschaften, Schulen und Universitäten angeboten werden. In der beruflichen Weiterbildung existieren zudem viele Nischenangebote, die auf einen hochgradig spezialisierten Personenkreis zugeschnitten sind.
Einrichtungen der allgemeinen Weiterbildung
Ganz anders die Lage bei der allgemeinen Weiterbildung. Hier ist der größte Anbieter nach wie vor die Volkshochschule, deren Angebot etwa ein Drittel der derzeit vorhandenen Kurse und Lehrgänge ausmacht.
Daneben sind vor allem Angebote privater Anbieter und verschiedener Verbände von Bedeutung, die zusammen auch etwa ein Drittel des Angebotes stellen.
Aber auch das Angebot von Arbeitgebern und Betrieben ist auf diesem Gebiet nicht zu vernachlässigen, obwohl es im Vergleich zu der Vormachtstellung der Volkshochschulen und privaten Anbietern kaum ins Gewicht fällt.


