Um sich erfolgreich am Arbeitsmarkt zu positionieren, ist es wichtig, seine beruflichen Stärken und Fähigkeiten optimal einzusetzen. Darüber hinaus ist es auch wichtig, sich so früh wie möglich in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Doch dazu bedarf es der Kenntnis um die eigenen Stärken und Fähigkeiten. Hier sind besonders Berufsberater gefragt, die anhand des persönlichen Ausbildungsprofils des Kunden helfen können, einen passenden Beruf zu finden.
Um diesen Anforderungen auch gerecht zu werden, stehen den Interessierten, die sich als Berufsberater/in ausbilden lassen möchten, auch diverse Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung. Neben verschiedenen privaten kommerziellen Anbietern, welche sich auf die Gebiete der ‚Bildungs- und Berufsberatung’ spezialisiert haben, nimmt die Bundesagentur für Arbeit den größten Teil der Weiterbildungsmöglichkeiten ein. Sie ist somit der größte Anbieter öffentlicher Berufsberatungen.
Die Zugangsvoraussetzungen der privaten Berufsberatungs-Weiterbildungsstellen sehen vor, dass die Teilnehmer bereits betriebswirtschaftliche beziehungsweise personalwirtschaftliche Vorkenntnisse im Rahmen eines Hochschulabschlusses mitbringen.
Im Fall der Weiterbildung über die Bundesagentur für Arbeit wird als Zugang entweder ein Hochschulabschluss beziehungsweise ein vergleichbarer Abschluss vorausgesetzt. Für den Fall, dass die Bewerber über keinen akademischen Abschluss verfügen, bietet die Bundesagentur für Arbeit hierzu ein Studium zum Bachelor of Arts ‚Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement’ an der staatlich anerkannten Fachhochschule für Arbeitsmanagement (Hochschule der Bundesagentur für Arbeit) an.
Die Teilnehmer der Weiterbildungskurse werden in Bereichen wie:
- Berufs- und Bildungskunde
- Methodenrepertoire
- Gesprächstechnik
- Sozialkompetenz
- Arbeitsmarktperspektiven
- Soziologische Themen
geschult.
Der zeitliche Umfang der Weiterbildungsmaßnahmen variiert zwischen drei Jahren (Bachelor) und vier einhalb Jahren (Masterstudiengang).


