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Studienwahl – Geisteswissenschaften

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Geisteswissenschaften werden nicht aus Prestigegründen studiert, sondern vielmehr um sich selbst entfalten und selbst bestimmen zu können.

Geisteswissenschaftliche Fächer stammen aus den unterschiedlichsten Bereichen, die geistige, kulturelle, soziale, geschichtliche und politische Phänomene zum Forschungsgegenstand haben. So können die verschiedensten Sprachen von Englisch über Französisch bis hin zu Japanisch oder Türkisch studiert werden, aber auch Kulturwissenschaften, Philosophie, Linguistik, Geschichte, Kunst oder Religion. Das Repertoire an Studienfächern der Geisteswissenschaften ist enorm und bietet für jedes Interesse das passende Studienfach.

Was man braucht
Wer sich für ein geisteswissenschaftliches Studium entscheidet, sollte eine Menge Eigeninitiative und ein gutes Organisationstalent mitbringen. Die meisten Vorlesungen, Seminare und Prüfungen müssen in Eigenarbeit zusammengestellt und vorbereitet werden. Anders als in anderen Studiengängen kann der Student sich seinen Interessen und Fähigkeiten entsprechend seine Seminare aus dem Semesterplan auswählen und belegen. Da es bei den Geisteswissenschaften eher um das Verstehen als um das Erklären bestimmter Phänomene geht, könnte das Studium für den einen oder anderen Studenten doch etwas zu trocken ausfallen.
Wem Recherche und stundenlanges Sitzen in Bibliotheken nicht so sehr liegt, der ist in einem geisteswissenschaftlichen Studium falsch.

Der Reiz der Geisteswissenschaften
Der Reiz der von einem geisteswissenschaftlichen Studium ausgeht, ist die freie Kombinierbarkeit der unterschiedlichen Fächer. Der Student kann seinen Interessen und Stärken entsprechend verschiedene Fächer mit einander kombinieren. Diese freie Kombinierbarkeit sowie die Fächervielfalt ermöglicht zudem sich auf neue Berufsfelder und Anforderungen ideal einstellen zu können. Forschungsgegenstand geisteswissenschaftlicher Studien sind Literatur und Kultur der Vergangenheit und Gegenwart, Sprache, Medien, Religion, Kunst und Kommunikation.

Berufswahl
Wer sich für ein geisteswissenschaftliches Studium entscheidet, sollte wissen, dass er nicht für ein bestimmtes Berufsfeld ausgebildet wird. Es sind vielmehr die Soft Skills, die in einem solchen Studium ausgebildet und verlangt werden.
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Solche Soft Skills sind eine überdurchschnittliche soziale Kompetenz, eine Begabung für Kommunikation oder ein gutes Organisationstalent. Und gerade diese Soft Skills machen Geisteswissenschaftler auch in der freien Wirtschaft als Arbeitnehmer attraktiv. Nach dem Abschluss ist es wichtig sich für ein bestimmtes Berufsfeld zu entscheiden, in Praktika das Berufsbild näher kennenzulernen und fehlende fachliche Kompetenzen aufzubauen. Tätigkeitsbereiche, in denen Geisteswissenschaftler gern gesehen werden, sind:

  • Verlag: Lektorat, Vertrieb, Marketing, Rechte und Lizenzen
  • Medien: Redaktion, Onlineredaktion, Content Management
  • Rundfunk und Fernsehen: Redaktion, Presse, Produktion
  • Werbung: Pressearbeit, Marktforschung, Kundenberatung, Vertrieb, 
  • Wirtschaft: Press Relations, Unternehmenskommunikation, Marketing
  • Kulturmanagement: Pressearbeit
  • Tourismus: Reiseleitung, Führungen
  • Wissenschaft: Forschung, Lehre, wissenschaftliche Mitarbeit
  • Beratung: Berufs-, Unternehmens- und Studienberatung
  • Betriebliche Aus- und Weiterbildung
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