Familie

Die erste gemeinsame Wohnung - ein wichtiger Schritt

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Damit die erste gemeinsame Wohnung nicht zu einem Alptraum wird, finden sie hier ein paar wertvolle Tipps, Grenzen und Regeln.

Wenn das erste Kribbeln verflogen ist und erste Beziehungskrisen überstanden sind, ziehen Paare oft in ihre erste gemeinsame Wohnung. Sie wollen am Morgen zusammen aufwachen und am Abend zusammen einschlafen. Dazwischen liegen unzählige Frühstücke oder Streitigkeiten um den Abwasch. Leider gelingt dieses Experiment nicht immer und harmonische Partnerschaften zerbrechen am Chaos des Alltags.

Herumliegende Socken, mangelnde Privatsphäre oder die lauten Freunde- dies sind alles Faktoren, die das Zusammenleben erschweren. Die Entscheidung für eine gemeinsame Wohnung sollte nicht aus einer Laune heraus getroffen werden. Denn eine spontane Eingebung ersetzt nicht die langfristige Planung. Damit das Zusammenleben auch funktioniert, müssen einige Ratschläge befolgt werden.

Grenzen und Regeln
Jeder Mensch hat seine Eigenheiten und Marotten. Waren die vorher nicht so offensichtlich, treten sie jetzt deutlich zutage. Die offene Zahnpastatube ist nur eines der Übel verschiedener Vorstellungen hinsichtlich Sauberkeit und Hygiene. Nach dem ersten Einleben sollten Regeln aufgesetzt und Grenzen gezogen werden. Wer übernimmt den Abwasch, wer entsorgt den Müll und wie ist das mit dem Einkauf?

Sehen Sie sich die Wohnung Ihres geliebten Partners im Vorfeld genau an.

Wenn Sie froh sind, wieder in ihre eigenen sauberen Räume zurückzukehren, ist Vorsicht geboten. Denn entgegen aller Vorurteile und Versuche lassen sich Männer nicht so hinbiegen wie die Frau es gern hätte.

Besucher sollten vorher angekündigt werden. Fragen Sie, ob es in Ordnung geht, dass der Ferundinnenklatsch zu Hause stattfindet. Notfalls sollten soziale Kontakte an anderen orten stattfinden. Denn der Partner kann und darf nicht gezwungen werden, die Wohnung für die Freundin oder den Kumpel zu räumen.

Freiraum und Privatsphäre
Zwei wichtige Grundprinzipien in der eigenen Wohnung sind Freiraum und Privatsphäre. Um den Übergang zwischen Selbstständigkeit und Zusammenleben zu erleichtern, sollte jeder sein eigenes Zimmer bekommen. Denn die Möglichkeit, sich bei Streitigkeiten und Konflikten zurückzuziehen, ist sehr wichtig.

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Partner müssen lernen zu verstehen, dass der Rückzug keine Ablehnung ist, sondern nur eine vorübergehende Maßnahme, bis sich die Wogen wieder gelegt haben.

 
Zusammenleben bedeutet nicht die völlige Offenlegung aller Rätsel. Man darf weiterhin gewisse Geheimnisse bewahren. Nicht alle Einzelheiten der Körperpflege oder Toilettenroutine müssen in einer Partnerschaft gelüftet werden.

Verständnis und gegenseitiger Respekt gehören ebenso zu den wichtigen Voraussetzungen für das gemeinsame Zusammenleben. Die Fußnägel sollten nicht im Bett geschnitten oder Zähne nicht in der Küche geputzt werden.

Wie finde ich die passende Wohnung
Die passende Wohnung zu finden, ist nicht immer ganz leicht, denn jeder der Partner hat eigene Vorstellungen über die Idealmaße. Internetrecherchen helfen, günstige Wohnungsangebote herauszusuchen. Auch der Makler hilft dabei, für die Paare das ideale erste Zuhause ausfindig zu machen. Schließlich bieten Wohnungsgenossenschaften die Möglichkeit, in jeder Stadt, Informationen über freistehende Wohnungen zu erhalten.

Einrichtung
Haben die Paare einen ähnlichen Geschmack, ist die erste gemeinsame Wohnung schnell und sehr gemütlich eingerichtet. Bevorzugt der eine den rustikalen Landhausstil, während der andere kühle Glasoptik liebt, beginnen die Schwierigkeiten.
Meist legen Männer weniger Wert auf eine gemütliche Einrichtung. Ihnen ist vor allem die Zweckmäßigkeit und Funktionalität der ausgesuchten Möbel wichtig. Frauen hingegen sind in der Lage, das Heim in eine Wohlfühloase zu verwandeln.

Daher sollten Paare immer bemüht sein, Kompromisse zu finden. Er darf die Farbe für die Wohnzimmertapete aussuchen und ihr wird im Gegenzug die Einrichtung des Schlafzimmers überlassen. Es müssen auch nicht immer neue Möbel sein. Die preisgünstige Alternative zum Möbelmarkt sind Wohnungsauflösungen oder Flohmärkte.

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