Die Entwicklung von Kindern ist für für die Eltern ein spannender Prozess. Viel müssen die Kleinen alleine lernen, aber auch Unterstützung ist nötig.
Schluss mit dem Schnuller
Das Saugen des Babys ist ein Grundreflex und ist für das Baby äußerst entspannend, sowohl zum Einschlafen als auch in stressigen Situationen. Den Schnuller abzugewöhnen kann daher eine echte Herausforderung sein. Spätestens mit dem dritten Lebensjahr sollte dies jedoch passieren, ansonsten droht ein offener Biss. Oft hilft es, aus dem Abgewöhnen ein Ritual zu machen also beispielsweise alle Schnuller zu sammeln und im Gegentausch dafür ein Geschenk zu erhalten. Wer mag, kann auch ein Schnullerfest für sein Kind organisieren. So wird dem Kind signalisiert: Ich bin jetzt groß genug und brauche keinen Schnuller mehr.
Daumen hoch?
Manche Kinder wechseln vom Schnuller direkt zum Daumen. Doch auch Daumenlutschen ist nicht ganz ungefährlich.
Von der Windel aufs Töpfchen
Irgendwann muss Schluss mit den Windeln sein, von nun an soll das Kind die Toilette benutzen. Dies kann man dem Kind allerdings auf keinen Fall aufzwingen, denn hierzu müssen diverse körperliche und geistige Voraussetzungen erfüllt sein. Etwa zwischen dem zweiten und dritten Geburtstag sollte Ihr Kind langsam so weit sein. Setzen Sie sich selbst und Ihr Kind nicht unter Druck.
Alleine sein
Selbst das Spielen muss ein Kind lernen. Damit Kinder sich beispielsweise gern auch mit sich allein beschäftigen, müssen Eltern lernen, auch schon ihrem Einjährigen Freiheiten zu lassen. Selbst drei- bis viermonatige Kinder mögen es, auch mal für einige Minuten allein gelassen zu werden, so können Sie die Welt um sich herum entdecken und ihr Selbstwertgefühl dadurch stärken, dass sie etwas unabhängig von den Eltern machen. Schaffen Sie also eine möglichst anregende Umgebung für Ihr Kind.
Spielen und verlieren
Zwar macht Spielen dem Kind viel Spaß – doch Verlieren fällt den wenigsten Kindern leicht. Pädagogen raten, dem Kind zu zeigen, dass Wut in Ordnung ist und es dies nicht herunterschlucken muss. Denn verlieren Kinder, zweifeln sie an ihren Fähigkeiten. Das ist ganz normal. Fällt ihnen jedoch selbst im Vorschulalter noch das Verlieren schwer, liegt das meist an mangelnder Selbstsicherheit. Schenken Sie Ihrem Kind dann besonders viel Aufmerksamkeit und versuchen Sie zu ergründen, woher die Unsicherheit kommt. Loben Sie Ihr Kind jedes Mal, wenn es fair verliert.
Die Entwicklung von Kindern besteht aus vielen kleinen und großen Schritten. Eltern können und sollten ihre Kinder beim Lernen unterstützen und fördern.


