Wenn Sie sich etwas merken müssen, hilft Ihnen die Loci Technik, indem Sie sich Orte vorstellen, an denen Sie Fakten ablegen.
Im Grunde ist die Loci Technik eine Art Mischform aus Assoziationskette und Geschichtentechnik. Auch hier assoziieren sie die Bergriffe auf schon vorhandene andere Orte, erfinden aber gleichzeitig eine Art Handlung um diesen Weg.
Gehen Sie einen gedanklichen Weg
Das Wort loci kommt von locus, was Ort bedeutet. Bei dieser Methode werden also die sich zu merkenden Begriffe auf bestimmten Orten abgelegt. Diese Orte können nicht nur solche in ihrer Umgebung sein, sondern auch weiter entfernte. So also können Sie in Gedanken einen Weg entlang gehen, der Ihnen besonders vertraut ist, wie zum Beispiel ihr täglicher Weg zur Arbeit, Schule oder zum Supermarkt. Und ebenso im Geiste legen Sie dann die Begriffe an markanten Stellen dieses mentalen Weges ab.
Beispielfür die Loci Technik
Apfel – Portemonnaie – Flasche – Ventilator – Sturm – Dachpfanne – Druckerpatrone
Vor dem Eingang der Poststelle liegt ein Apfel, bei der Fleischerei winkt Ihnen jemand mit einem Portemonnaie in der Hand zu. Beim Bäcker machen Sie halt und sehen sich eine besonders schöne grüne Flasche in der Warenauslage an, während ihnen von hinten jemand mit einem Ventilator ins Genick pustet. An eine Hauswand hat jemand mit Graffiti das Wort Sturm gesprüht, als sie bemerken, dass auf der Bushaltestelle eine Dachpfanne fehlt. Schließlich treten Sie in den Supermarkt ein, wo heute Druckerpatronen im Angebot sind.
Begriffe mit Orten verknüpfen
Wie unschwer zu erkennen ist, wurden hier die zu merkenden Wörter an Orten abgelegt und mit diesen verknüpft.


